30.06.2011  10:24 Uhr

Insolvenz City BKK
Versicherte der City BKK werden auch nach dem 1. Juli beim Arzt behandelt

München. Ab dem 1. Juli ist die City BKK offiziell geschlossen, weil sie finanziell nicht mehr handlungsfähig ist.

Obwohl der Termin der Schließung seit einiger Zeit bekannt ist und die Versicherten der Krankenkasse mehrfach zum Wechsel in andere Kassen aufgefordert wurden, sind noch immer bis zu 49 000 Menschen bei der City BKK versichert. 

Noch bis zum 14. Juli können sich die City BKK-Versicherten selbst eine andere Krankenkasse suchen. Bei freiwillig Versicherten gilt die Frist sogar bis zum 30. September.

Wer sich bis dahin nicht eine neue Krankenversicherung gesucht hat, wird je nach Lebenslage von seinem Arbeitgeber, dem Rententräger oder der Arbeitsagentur bei einer anderen Kasse angemeldet.

Für alle, die noch keine neue Kasse haben, zahlt die Nachfolgeorganisation der City BKK, die "City BKK in Abwicklung", zunächst die Behandlungskosten. Die alte Chipkarte der City BKK soll erstmal weiter gelten. Dies erklärten Vertreter des GKV-Spitzenverbandes und der City BKK.

Das Bundesversicherungsamt hatte die Schließung der seit Jahren finanziell angeschlagenen City BKK Anfang Mai angeordnet.


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Claudia Hautumm / pixelio.de



 


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