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Insolvenz City BKK

Versicherte ohne Kassenleistungen – jetzt schnell eine neue Versicherung suchen

Die Insolvenz der City BKK bringt für die Versicherten Probleme mit sich. Im Gegensatz zu früheren Aussagen könnten Versicherte der insolventen City BKK plötzlich doch ohne Krankenschutz dastehen, wenn sie sich keine neue Krankenkasse suchen.

Wer zum Beispiel Kranken- oder Pflegegeld bekommt, könnte unter Umständen monatelang ohne Geld dastehen, berichtet die Berliner Zeitung. Zudem behandelten die Ärzte nur noch gegen Privatrechnung, wenn die Versichertenkarte nicht mehr gültig ist.

Die Kassenverbände haben inzwischen vorgeschlagen, die City BKK nicht zum 1. Juli zu schließen, sondern als "City BKK in Abwicklung" noch einige Monate weiter arbeiten zu lassen.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zeigte sich prinzipiell offen für eine Lösung des Problems. "Gemeinsam mit den Krankenkassen sind wir uns einig, dass ein nahtloser Übergang für alle Leistungen und Leistungsansprüche gewährleistet sein muss", sagte er der Berliner Zeitung.

Die City BKK ist zahlungsunfähig und wird zum 1. Juli geschlossen. Wer sich bis dahin eine neue Kasse gesucht hat, dürfte keine Probleme bekommen. Unproblematisch dürfte es auch sein, wenn die vom Gesetzgeber gegebene Wahlfrist bis zum 14. Juli eingehalten wird. Wird dieser Termin verstrichen, suchen der Arbeitgeber, die Bundesanstalt für Arbeit oder die Rentenversicherung eine neue Kasse aus und melden den Versicherten dort an.

(Redaktion)


 


 

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