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Constantin Film

FFA vergibt Branchentiger 2010

Zum fünften Mal behauptet sich Constantin Film in den Kategorien Produktion und Verleih

Constantin Film ist auch im Jahr 2009 wieder der erfolgreichste Produzent und der erfolgreichste Verleiher deutscher Filme. Zum fünften Mal sichert sich das Münchener Unternehmen bei der Vergabe der diesjährigen Referenzmittel der Filmförderungsanstalt (FFA) den "Goldenen Branchentiger" in den beiden Kategorien Produktion und Verleih.

Martin Moszkowicz, Vorstand Film und Fernsehen der Constantin Film: "Natürlich sind wir außerordentlich stolz darauf in 2009 wieder den Branchentiger der FFA erreicht zu haben. Es zeigt, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Trotzdem muss gesagt werden, dass 29 Cent pro Referenzpunkt einen neuen Tiefpunkt in der Referenzfilmförderung darstellt. Dieses wichtige Förderinstrument, das den kommerziellen und künstlerischen Erfolg eines Herstellers belohnt und ihm zweckgebundene Mittel für zukünftige Projekte zur Verfügung stellt, muss wieder mehr in den Mittelpunkt der FFA rücken."

Allein 12 Filme, darunter Highlights wie DIE PÄPSTIN, MÄNNERSACHE und WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER, brachten der Constantin Film in der Produktionswertung Punkte ein und bescherten ihr im Bereich "Produktion 2009" eine Fördersumme von 2 Mio. Euro. Die Neunte Babelsberg Film GmbH steht auf Platz zwei, gefolgt von Wiedemann & Berg Film auf Platz drei.

Bereits zum sechsten Mal in Folge belegt die Constantin Film Verleih GmbH in der Kategorie "Verleih 2009" Platz eins und erhält für insgesamt 16 Filme eine Fördersumme in Höhe von über 850.000 Euro. Platz zwei geht wie im Vorjahr an Warner Bros., Platz drei an Walt Disney.

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER, die erfolgreichste deutsche Filmproduktion des Jahres 2009, die von Constantin Film Produktion GmbH, Ratpack Filmproduktion - ein Tochterunternehmen der Constantin Film AG - und HerbX Film GmbH koproduziert wurde, erhält insgesamt eine Referenzförderung von knapp 1,5 Mio. Euro, die zwischen den Koproduzenten aufgeteilt wird.

Ein Punktesystem dient der FFA als Gradmesser bei der Vergabe der Förderungen. Der Referenzpunktestand ergibt sich aus der Anzahl verkaufter Kinokarten, Festivalauszeichnungen sowie Filmpreisen. Die FFA hat in diesem Jahr die Referenzmittel um 2 Mio. Euro aufgestockt. Dennoch sinkt der Wert der Referenzpunkte stetig von Jahr zu Jahr. So wurde 2005 pro Referenzpunkt im Bereich Produktion noch ein Förderbetrag von 85 Cent ausgezahlt, zwei Jahre später waren es 46 Cent. In diesem Jahr werden für Produktionsförderungen insgesamt knapp 12 Mio. Euro verteilt und der Förderbetrag beträgt 29 Cent pro Referenzpunkt. Im Bereich Verleih sind es in diesem Jahr 15 Cent pro Referenzpunkt und eine Gesamtfördersumme von 3,2 Mio. Euro.

(Constantin Film)


 


 

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