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Content is king

Wird klassisches SEO 2013 bedeutungslos?

Umstellungen in den Suchalgorithmen machen es immer schwieriger, Webseiten mit erprobten Optimierungen auf ein Top-Ranking zu hieven. Google achtet immer stärker auf die Qualität der Inhalte. Und diese lässt sich nur schwer durch SEO-Maßnahme manipulieren. Content ist king - aber wird SEO dadurch wirklich unnötig? Oder muss die Branche nur umdenken?

Platz an der Sonne

80 Prozent der Suchmaschinen-Nutzer klicken auf die Top-3-Einträge in den Ergebnissen. Dementsprechend heiß umkämpft sind die Spitzenplätze unter den Web-Angeboten. Mithilfe von Suchmaschinenoptimierung entbrannte so in den vergangenen Jahren eine Schlacht zwischen den SEO-Experten und Suchmaschinenanbietern.

Sobald die Tricks zu offensichtlich wurden, passten Yahoo und Co ihre Algorithmen an und so ging das Katz-und-Maus-Spiel munter weiter. Nur seriöse SEO-Profis verstanden bereits früh, dass qualitative Inhalte nachhaltigere Erfolge bringen.

Die schwarzen Schafe der Branche haben das Internet lange Zeit mit Keyword-optimierten Inhalten und sinnlosen Links von ansonsten oft leeren Seiten zugemüllt. Neuerdings wird diese Vorgehensweise aber rigoros abgestraft.

Vor allem im ersten Halbjahr 2012 mussten viele unseriöse Anbieter erkennen, dass ihre Praktiken nicht länger valid sind. Das liegt vor allem daran, dass Bing und Konsorten die Intervalle zwischen den Anpassungen ihrer Algorithmen merklich verkürzt haben. Das erhöht den Aufwand für potenzielle Manipulationsversuche deutlich.

"Auch Google ist nicht perfekt. Für schwarze Schafe wird es im SEO-Bereich - genau wie für seriöse Anbieter - auch in den nächsten Jahren einen Markt geben. Durch häufige Updates erfordert die Manipulation der Suchergebnisse jetzt mehr Zeit und Ressourcen, und in manchen Fällen fliegen die Tricks schneller auf. Dber Markt ist aber immer noch vorhanden, auch wenn es weniger Anbieter gibt. Seriöse Agenturen, die auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen, brauchen Änderungen an den Algorithmen ohnehin nicht zu fürchten", erklärt seomaxx-Geschäftsführer Michael Pauls.

Content is King

Die technischen Ressourcen, die Konzerne wie Google zur Verfügung haben, sind enorm. Suchmaschinen analysieren inzwischen den gesamten gelisteten Content nach unterschiedlichen Qualitätsfaktoren. Dabei verfolgen sie ganz klar das Ziel, das Dokument mit der höchsten Relevanz für den User ganz vorne zu ranken. Damit rückt die redaktionelle Arbeit bei der Suchmaschinenoptimierung in den Vordergrund. Dadurch wird der Einfluss von Suchmaschinenoptimierung insgesamt zurückgeschraubt. Aktualität, Relevanz, regelmäßige Pflege, Struktur und vor allem die Qualität der Inhalte werden dafür umso wichtiger.

"SEO wird seit Jahren regelmäßig für tot erklärt. Das halte ich für übertrieben. Von seriösen Anbietern können Suchmaschinen sogar profitieren, wenn Kunden wegen der Inhalte wiederkommen. Die höchste Qualität setzt sich durch", so Pauls.

Der zunehmende Einfluss der sozialen Netzwerke trägt sein Übriges zum Bedeutungsverlust der SEO-Agenturen bei. Nur Inhalte, die in den Freundesnetzwerken erfolgreich sind, haben in Zukunft eine Chance auf vordere Suchmaschinenplätze.
"Den Einfluss der sozialen Netzwerke halte ich für übertrieben. Es muss auch bedacht werden, dass auch diese Medien manipulierbar sind", sagt Pauls.

Aber in Zukunft wird seriöse Arbeit verstärkt belohnt. Wichtig wird ein ganzheitlicher Denkansatz sein - beginnend von der Keyword-Auswahl über die optimierten Landingpages bis hin zur Analyse.

(Redaktion)


 


 

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