Sie sind hier: Startseite München
Weitere Artikel
Fachartikel: Social Media

Starthilfe für Ihren erfolgreichen Corporate Webcast

Videoclips zählen mittlerweile zu den beliebtesten Medien im Mitmach-Web. Der User konsumiert Sie aus Lust an der Unterhaltung oder um seinen Wissenshorizont sukzessiv zu erweitern. Dementsprechend haben auch bereits einige Unternehmen hierzulande erste Gehversuche gewagt, um ihre Interessenten, Partner und Kunden auf Videoplattformen wie Youtube, Sevenload oder MyClips mittels Bewegtbild abzuholen.

Die großen Konzerne machen es musterhaft vor. Siemens zum Beispiel richtet sich mit seinem hauseigenem YouTube Kanal an den Konsumenten und informiert ihn über wichtige Fragen zur Umwelt, Industrie, Energie und Gesundheit. Die Berliner Dokumentenplattform Xinxii.com nimmt´s mit Humor. In ihren Videoclips nimmt der Berufsblödeler "Uwe" unterschiedliche Sachverhalte auf´s Korn. Dadurch entsteht ein lockerer und sympathischer Bezug zur Marke. Sie merken, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten und Stilmitteln, wie Sie ihren Corporate Webcast aufziehen und gestalten können. Die wichtigsten Begrenzungspfähle auf dem Webcast-Terrain werden Ihnen hier vorgestellt:

1. Zuschauer

Wie auch bei all den anderen Marketingmaßnahmen, sollten Sie sich vorerst über Ihre Zielgruppe Gedanken machen. Handelt es sich bei Ihnen eher um Geschäftskunden, die an nüchternen und schnörkerlosen Informationen interessiert sind. Hierzu bekam ich neulich ein Feedback auf einer Marketing-Veranstaltung. Ein Marketing Manager aus der exportintensiven Maschinenbaubranche erhielt große Aufmerksamkeit, indem er schlichtweg Filmaufnahmen seiner Produktionsprozesse auf YouTube hochlud. Diese Aktion bescherte ihm im Nachhinein eine Reihe von Aufträgen aus dem amerikanischen und asiatischen Raum. Sie merken, ein Webcast muss nicht immer professionell produziert und die Massen unterhalten werden, dies kommt wie gesagt immer ganz auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe an.

Bei der reinen Enkundenansprache ( B2C ) kann es da schon wieder ganz anders aussehen. Hier sollte Ihr Webcast mit Unterhaltungselementen unterfüttert sein, um möglichst von vielen Usern weiterempfohlen und in deren Blogs eingebunden zu werden. Den zugehörigen Code liefern die Videoportale gleich kostenlos dazu mit aus. Dadurch erreichen Sie insgesamt eine sehr hohe Reichweite auch jenseits der vielbesuchten Plattformen, auf der Ihr Video gratis gehostet wird.

Eine äußerst populäre Webcast-Reihe, die ich gern immer wieder in unseren Workshops anführe, stammt von dem amerikanischen Küchengerätehersteller Blendtec. Der Moderator überzeugt den Zuschauer von der Qualität seiner Küchenmixer, in dem er unterschiedliche Gegenstände (iPhone, Feuerzeuge, Videokameras etc.) vor laufender Kamera zerschrotet. Viraleeffekte sind in dem Fall garantiert plus paradiesischer Abrufquoten!

2. Rahmenbedingungen

Wieviel Budget möchten Sie für Ihre Video-Aktivitäten freimachen? Ziehen Sie es vor, Ihren Clip selbst zu produzieren oder legen Sie Ihre Dreharbeiten lieber in die Hände einer professionellen Agentur? Mein Tipp: Prüfen Sie zuerst die Kapazitäten in Ihrem Mitarbeiterumfeld. Verfügen Sie möglicherweise über Angestellte, die kein Problem haben vor dem Kamera zu stehen oder mit dieser geschickt umgehen können. Sprechen Sie doch auch mal mit Ihrer PR-Abteilung, dem Produktmanagement oder Vertrieb und belohnen Sie deren Einsatz durch kleine Prämien, die nicht unbedingt monetärer Natur sein müssen. Sie sollten allerdings bevor Sie auf Sendung gehen, Ihr Team erstmal Trockenübungen machen lassen.


 


 

Social Media
YouTube
Corporate Webcast
Plattformen
Marketing
Videoportale
Clip
PR
Interviews
Sevenload
Testimonials
Facebook

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Social Media" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: