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Sicherheitskonferenz

Gegner der Sicherheitskonferenz erwarten über 5.000 Demonstranten

Mit mehr als 5.000 Demonstrationsteilnehmern rechnen die Organisatoren des Protests gegen die Münchner Sicherheitskonferenz auf ihren Veranstaltungen am 4. und 5. Februar.

Die Konferenz sei nicht mehr als "eine medienwirksame Propagandaveranstaltung für die Kriegspläne der NATO und der EU", kritisierte ein Sprecher des "Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz" am Mittwoch in München.

Vertreter des Aktionsbündnisses, das von mehr als 80 unterschiedlichen Organisationen unterstützt wird, forderten zugleich die endgültige Abschaffung der Sicherheitskonferenz. Auf der Konferenz würden "NATO-Strategen und Rüstungslobbyisten" gemeinsam die Kriege der Zukunft planen. Auch für dieses Jahr kündigten die Konferenzgegner ein umfangreiches Protestprogramm an. Als Höhepunkt ist eine Großdemonstration am Samstag, den 5. Februar, um 13.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz geplant. Die genaue Demonstrationsroute sei bislang allerdings noch nicht genehmigt.

Die 47. Münchner Sicherheitskonferenz wird von 4. bis 6. Februar 2011 im Hotel "Bayerischer Hof" stattfinden. Hochrangige internationale Vertreter werden dort über sicherheitspolitische Herausforderungen diskutieren und Strategien für die Zukunft entwickeln. Am Rande der Konferenz wird es auch ein Treffen des Nahost-Quartetts mit US-Außenministerin Hillary Clinton, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moo, dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton geben.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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