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MTU Aero Engines

Der Triebwerkshersteller verdient trotz gestiegener Umsätze im zweiten Quartal weniger

Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat im zweiten Quartal auf Jahressicht bei einem gestiegenen Umsatz weniger verdient. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,1 Prozent auf 682,9 Millionen Euro, wie der Münchener MDAX-Konzern am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig sank das Nettoergebnis um 31,8 Prozent auf 24,7 Millionen Euro.

Dennoch bekräftigte das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr. Danach soll der Umsatz nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,8 Milliarden Euro steigen. Wie MTU weiter mitteilte, stieg der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf rund 1,3 Millionen
Euro.

Der Vorstand führte den Gewinnrückgang im zweiten Quartal vor allem auf die allgemeine Marktentwicklung, das rückläufige Ersatzteilgeschäft, Vorleistungen für neue Programme und Anlaufkosten des neuen Standorts in Polen zurück. "Gemessen an der momentan schwierigen Marktsituation sind wir mit diesen Ergebnissen zufrieden", sagte der Vorstandsvorsitzende Egon Behle.

Ein Marktteilnehmer sagte, der Umsatz liege im Rahmen der Erwartungen, die Gewinnkennziffern etwas darunter. "Der Anstieg des Auftragseingangs um 17 Prozent verleiht dem Bericht einen positiven Touch", sagte der Marktteilnehmer.

MTU hatte Ende Juni nach eigenen Angaben 7555 Mitarbeitern.

(Redaktion)


 


 

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