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Schadenersatzprozess

Ex-BayernLB-Vorstand sagt im Prozess gegen Deutsche Bank aus

Der Schadenersatzprozess der Kirch-Erben gegen die Deutsche Bank ist am Mittwoch fortgesetzt worden. Vor dem Oberlandesgericht in München sagte der ehemalige Finanzvorstand der Bayerischen Landesbank, Peter Kahn, aus.

Er berichtete über ein Bankentreffen am 14. Februar 2002 bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Vertreter von Gläubigerbanken hätten sich dabei über eine mögliche Restrukturierung der Kirch-Gruppe unterhalten.

Der damalige Deutsche-Bank-Vorstandssprecher Rolf Breuer habe in dieser Sitzung gesagt, dass er der Meinung sei, die Kirch-Gruppe sei überschuldet und müsste restrukturiert werden. Die Bankenvertreter hätten sich jedoch nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können, sagte Kahn.

Die Prozessfehde zieht sich seit zehn Jahren hin. Der inzwischen verstorbene Kirch wollte Schadenersatz in Milliardenhöhe von der Deutschen Bank, da er ein Interview Breuers für die Pleite seines Medienimperiums verantwortlich machte.

(dapd-bay)


 


 

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