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Rechtsstreit Kirch gegen Deutsche Bank wird fortgesetzt

Zunächst soll der ehemalige Finanzvorstand der Bayerischen Landesbank, Peter Kahn, vor dem Oberlandesgericht München aussagen. Später wird das frühere Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, Horst Müller, befragt.

Nach dem Scheitern des Vergleichs zwischen der Deutschen Bank und den Erben von Medienmogul Leo Kirch geht der Streit vor Gericht weiter. Am Mittwoch (18. April) sind zwei weitere Zeugen geladen. Zunächst soll der ehemalige Finanzvorstand der Bayerischen Landesbank, Peter Kahn, vor dem Oberlandesgericht München aussagen. Später wird das frühere Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, Horst Müller, befragt. Beide sollen an einem Treffen der Gläubigerbanken der Kirch-Gruppe im Februar 2002 teilgenommen haben. Dabei geht es um die Frage, wie sich die Deutsche Bank und ihr damaliger Vorstandsvorsitzender Rolf Breuer gegenüber Kirch verhalten hatten.

Die Deutsche Bank hatte Anfang März mitgeteilt, dass sie einen Vergleichsvorschlag mit den Kirch-Erben nicht annehme. Medienberichten zufolge sollte das Kreditinstitut rund 800 Millionen Euro zahlen.

Die Prozessfehde zieht sich seit zehn Jahren hin. Der inzwischen verstorbene Kirch wollte Schadenersatz in Milliardenhöhe von der Deutschen Bank, da er ein Interview des ehemaligen Vorstandschefs Breuer für die Pleite seines Medienimperiums verantwortlich machte.

(dapd-bay)


 


 

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