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Deutsche Premiumhersteller trotz Absatzrückgang im August optimistisch

Die weltweite Flaute bei den Neuwagenverkäufen hat bei den deutschen Premiumherstellern auch im August Spuren hinterlassen. BMW, Daimler und Audi verzeichneten Absatzrückgänge, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Bei der Volkswagen-Tochter Audi sank der Absatz erstmals seit Mai wieder.

Weltweit verkaufte die Audi AG im August nach Angaben vom Dienstag rund 65 900 Fahrzeuge. Das entspricht einem Minus von 2,7 Prozent. Im Juni und Juli hatte der Absatz der Ingolstädter noch leicht zugelegt. Von Januar bis August lagen die Verkaufszahlen um 7,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau bei 616 850 Autos. Das Absatzziel für 2009 bestätigte Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer: "Wir haben uns für dieses Jahr 900 000 Auslieferungen vorgenommen, und wollen uns damit besser entwickeln als der Gesamtmarkt."

Die Daimler-Pkw-Sparte lieferte im August mit 73 200 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach 13,2 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Von der Kernmarke Mercedes-Benz seien 66 200 Fahrzeuge und damit 12,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat verkauft worden. Auch der Kleinwagen smart habe weiter in der Gunst der Käufer verloren. Mit 7000 Verkäufen sei der Absatz um fast ein Viertel eingebrochen. Im bisherigen Jahresverlauf verkaufte Daimler nach eigenen Angaben mit 711 300 Wagen 17,1 Prozent weniger Pkw als im Vorjahreszeitraum.

Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Vertriebs- und Marketingleiter Klaus Maier dennoch zuversichtlich: "Für die kommenden Monate rechnen wir mit einem höheren Absatzniveau." Dazu werde das neue T-Modell der E-Klasse beitragen, das auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in der kommenden Woche in Frankfurt am Main vorgestellt werden soll. Weitere Absatzimpulse seien von der neuen Generation der S-Klasse zu erwarten.

Bei BMW führte die Nachfrageflaute den Angaben zufolge im August auf Jahressicht zu einem Absatzrückgang von 9,7 Prozent auf 91 790 Fahrzeuge. Allerdings verlangsamte sich der Absatzrückgang im August den fünften Monat in Folge. Im Juli hatte das Minus noch 12,6 Prozent betragen.

(ddp)


 


 

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