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Arcandor-Pleite

DGB: Frau Schickedanz öffentliches Jammern ist eine "peinliche Stillosigkeit"!

Der nordrhein-westfälische DGB-Chef Guntram Schneider bezeichnet das öffentliche Jammern der Millionärin Madeleine Schickedanz über die Folgen der Arcandor-Pleite für ihr Privatleben als "peinliche Stillosigkeit".

Dies berichten die in Essen und Dortmund erscheinenden Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe, 20.07.09). Den Blättern zufolge fordert Schneider die Arcandor-Großaktionärin dazu auf, sich so schnell wie möglich aus dem Geschäft zurückziehen.

"Auf welchem Niveau bewegen sich eigentlich Leute, die in der deutschen Volkswirtschaft maßgeblich Verantwortung haben", zitieren die Blätter Schneider. Die Fürther Quelle-Erbin hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, ihre Familie müsse wegen der Arcandor-Insolvenz derzeit von 500 bis 600 Euro im Monat leben. Schneider hält das für unglaubwürdig. Schickedanz' Verhalten sei zudem ein Beleg dafür, dass wir auch in einer kulturellen Krise stecken, sagte der Gewerkschafter.

(Redaktion)


 


 

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