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General Electric

"Die bekannteste Firma Bayerns"

Zum fünfjährigen Bestehen des europäischen Forschungszentrums von General Electric (GE) in Garching bei München hat sich der GE-Vorstandsvorsitzende Jeffrey Immelt zum Standort Bayern bekannt. Es sei "ein großes Risiko gewesen, sich im Hinterhof von Siemens" anzusiedeln, sagte der Chef des US-amerikanischen Weltkonzerns am Freitag in Garching. Doch es habe sich in vielen Innovationen und Partnerschaften ausgezahlt.

GE und die Technische Universität München unterzeichneten eine Vereinbarung zum Aufbau eines neuen Zentrums zur Entwicklung von automatisierten Fertigungsanlagen für Kohlefaserverbundwerkstoffe (CFK). Damit sollen Teile für Windkraftanlagen, Strahltriebwerke und die Ölförderung günstiger produziert werden können. GE kündigte an, in den kommenden Jahren fünf Millionen Euro in das gemeinsame Zentrum am Standort Garching zu investieren.

Immelt scherzte, GE sei inzwischen "die bekannteste Firma Bayerns". Und mit einem weiteren Seitenhieb auf Konkurrent Siemens fügte er hinzu: "Es gibt kein anderes bayerisches Unternehmen wie GE."

Bayerns Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) erwiderte: "Wir sind sehr froh, dass Sie sich so verstehen." Er heiße GE "willkommen als bayerisches Unternehmen". Es passe hervorragend zur Eigenmarke "Laptop und Lederhose".

GE-Zentraleuropachef Georg Knoth lobte Garching als einen "produktiven und zukunftsweisenden Forschungsstandort". Angesichts der Probleme auch der bayerischen Autoindustrie setze das GE-Forschungszentrum auf dem Campus der TU stark auf Umwelttechnologien.

(Redaktion)


 


 

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