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Ehrungen

Zehn Bürgermeister für besondere Verdienste geehrt

Bürgermeister von Freyung, Schrobenhausen und Arnstorf sind „Bürgermeister des Jahres“. Zehn Bürgermeister aus dem Schrobenhausener Land (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen), der Stadt Freyung (Landkreis Freyung-Grafenau) sowie des Marktes Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) sind als Bürgermeister des Jahres für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet worden.

Ausgelobt wurde der Preis von der LKC Rechtsanwaltsgesellschaft in der LKC Gruppe, einer Kanzlei für
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Recht mit Hauptsitz in Grünwald.

In der Kategorie „Zukunft ländlicher Raum“ wurde Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister der Stadt Freyung, ausgezeichnet. Die Ehrung erhielt er vor allem für zahlreiche Projekte, mit denen er die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt verbesserte. „Diese Auszeichnung ehrt uns sehr“, sagte Heinrich. „Sie zeigt, dass wir auf einem zukunftsfähigen Weg sind, unsere Stadt gezielt zu
entwickeln.“ Projekte wie die Gestaltung des Naherholungsgebietes „Auenpark“ und der FreyArena zählen ebenso zu seinen Verdiensten wie eine aktive Wirtschaftsförderung, eine erfolgreiche Standortbewerbung für die Fachhochschule und der Technologiecampus. „Mit Dr. Olaf Heinrich wird ein nachhaltig wirtschaftlich handelnder und sehr sozialbewusster Bürgermeister, sein Stadtrat und seine Verwaltung ausgezeichnet“, sagte Dr. Stefan Detig, Altbürgermeister und Kommunalexperte bei LKC.

Die LKC Gruppe ist Mitglied bei HLB Deutschland, einem Netzwerk von unabhängigen und selbstständigen Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaften. „Bereits seit vielen Jahren wird in Freyung durch zahlreiche städtische Projekte ein lebenswertes Wohnumfeld für alle Generationen geschaffen“, so Detig.

Sieger „Newcomer kommunale Zusammenarbeit“

Die Auszeichnung in der Kategorie „Newcomer kommunale Zusammenarbeit“ ging in das Schrobenhausener Land. Für die Gründung der IKZ Schrobenhausener Land durch insgesamt acht Städte und Gemeinden nahmen bei einer Feierstunde im Schrobenhausener Rathaus Dr. Karlheinz Stephan, Bürgermeister der Stadt, sowie Horst Rössler (Aresing), Helmut Roßkopf (Berg
im Gau), Thomas Wagner (Brunnen), Alfred Lengler (Gachenbach), Heiner Seißler (Königsmoos), Thomas Hümbs (Langenmosen) und Josef Lechner (Waidhofen) die Ehrung entgegen.

„Auf diese Auszeichnung sind wir sehr stolz“, sagte Stephan bei der Übergabe der Urkunde stellvertretend für seine Amtskollegen. „Sie ist ein Lob dafür, dass wir uns gemeinsam das Ziel gesetzt haben, Großes zu erreichen.“ Ziele der gemeinsam gegründeten IKZ seien die kostengünstige und effiziente Erzeugung, die Verteilung und der Vertrieb von Strom, Gas und Wärme – ein Projekt, das vor
allem angesichts der anhaltenden Energiewende auch in Zukunft von wachsender Bedeutung sein werde.

„Die Gründung der IKZ Schrobenhausener Land im Jahr 2013 ist ein klarer Beweis dafür, dass Kirchturmpolitik der Vergangenheit angehört“, sagte Detig, bei der Überreichung der Auszeichnung. LKC-Partner Franz-Stephan v. Gronau ergänzte in seiner Laudatio: „Die kommunalen Partner machen sich ihre eigenen Stärken und Schwächen bewusst, um gemeinsam Energieprojekte zu starten.

Es ist beachtlich, dass in der kurzen Zeit bereits wichtige Aufträge erteilt wurden.“

Preisträger „Kommunale Wirtschaftsförderung“

In der Kategorie „Kommunale Wirtschaftsförderung“ wurde Alfons Sittinger, Erster Bürgermeister von Markt Arnstorf, ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde im Rathaus Markt Arnstorf nahm er die Ehrung entgegen, die er vor allem für zahlreiche Projekte erhielt, mit denen er die Rahmenbedingungen für private Unternehmen der Region nachhaltig verbessert. Projekte wie XperRegio und
XperCapital wurden bereits mit weiteren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundespreis für interkommunale Zusammenarbeit.

„Diese Auszeichnung freut uns sehr“, sagte Sittinger bei der Übergabe der Urkunde. „Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, nicht nur nebeneinander, sondern vor allem miteinander zu arbeiten und unsere Region in die Zukunft zu führen.“ Dass Sittingers Engagement Früchte trägt, zeigt auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Arnstorf: Sie stieg von 2005 bis 2012 von 3658 auf über 4800. Das entspricht einer Steigerung von über 31 Prozent. Unter anderem dafür wurde der Markt 2012 mit dem Bayerischen Qualitätspreis als wirtschaftsfreundliche Kommune ausgezeichnet.

„Mit Alfons Sittinger wird ein Bürgermeister ausgezeichnet, der die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Nachhaltigkeit für seine Bürger und für nachfolgende Generationen vorantreibt“, sagte Detig bei der Feierstunde. „Bereits seit vielen Jahren werden in mehreren Projekten planvoll die Bedingungen für die regionalen Unternehmen gefördert. Zudem wurden beispielsweise die Kosten für die 2004 errichtete Realschule vollständig aus dem kommunalen Haushalt übernommen.“

Engagement und Kreativität würdigen

Mit den Bürgermeistern wurden zugleich die Stadträte und die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter geehrt, ohne deren Engagement die Projekte nicht beschlossen und erfolgreich durchgeführt werden könnten. Mit dem Preis sollen das Engagement, die Kreativität und die Verantwortung von Bürgermeistern gegenüber nachfolgenden Generationen Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfahren sowie anderen Kommunen als Vorbild dienen. Als Sachpreise wurden rechtliche und steuerliche Beratungsleistungen für eine örtliche gemeinnützige Einrichtung in Höhe von jeweils 2.000 Euro vergeben.

Nominierungen waren unter anderem durch Bürger, Stadt- und Gemeinderatsmitglieder sowie Verwaltungsmitarbeiter möglich. Der Nominierung beiliegen musste unter anderem eine Projektbeschreibung, die von einer kommunalwirtschaftlich und - politisch erfahrenen Jury bewertet wurde.

(Redaktion)


 


 

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