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Wirtschaftskrise

Wirtschaftskrise lässt Einkommen in Bayern schrumpfen

Durch die Wirtschaftskrise sind die Einkommen der privaten Haushalte in Bayern im Jahr 2009 das erste Mal seit der Wiedervereinigung zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr sank das Einkommen aus Arbeit und Vermögen um 2,9 Prozent, wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Mittwoch in München mitteilte. Durch staatliche Umverteilung konnte der Rückgang nur teilweise aufgefangen werden. So fiel auch das nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen und der Addition von Sozial - und Transferleistungen verfügbare Einkommen um 2,0 Prozent.

Bayern musste zusammen mit Hamburg, Baden-Württemberg und Bremen die stärksten prozentualen Rückgänge im verfügbaren Einkommen hinnehmen. Im Durchschnitt nahm 2009 jeder Einwohner des Freistaats 20.111 Euro ein. Obwohl das verfügbare Einkommen im Bund um nur 1,0 Prozent zurückgegangen war, liegt das verfügbare Einkommen pro Einwohner in Bayern damit immer noch rund 1.100 Euro höher als der bundesweite Durchschnitt. Bayern liegt damit im Vergleich mit den anderen Bundesländern auf dem vierten Platz.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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