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Elektromobilität

Ministerpräsident Seehofer erstmals bei BMW Betriebsversammlung

Seehofer: „Münchner Traditionsunternehmen setzt mit Elektromobilität auf wichtiges Zukunftsfeld für Bayern“

Bei seinem Besuch der BMW Betriebsversammlung im Werk München hat Ministerpräsident Horst Seehofer das Unternehmen als Vorreiter in Sachen Innovationskraft gelobt. Seehofer: „BMW hat es dank seiner motivierten und hoch qualifizierten Belegschaft und klugem Management geschafft, erfolgreich durch die Krise zu kommen und in diesem Jahr weitere 1000 Mitarbeiter, immerhin die Hälfte davon in Deutschland, einzustellen. BMW ist dem Standort Bayern treu geblieben und bietet seit Jahrzehnten hoch qualifizierte, zukunftssichere Arbeitsplätze und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Wohlstand im Freistaat. Das Münchner Traditionsunternehmen setzt mit Elektromobilität dabei auf ein wichtiges Zukunftsfeld für Bayern.“

Bevor der Ministerpräsident heute erstmals die Betriebsversammlung von BMW besuchte, fuhr er gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Norbert Reithofer, den E MINI Probe. Seehofer: „Es ist festes Ziel der bayerischen Staatsregierung, den Freistaat zum führenden Elektromobilitätsstandort Deutschlands auszubauen. Wir haben bereits einige Modellregionen in Bayern, wir wollen nun diese zukunftsweisende, umweltfreundliche Technologie noch weiter etablieren. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Elektromobiliät weit über die Automobilbranche hinweg zu einem Motor für die wirtschaftliche und technologische Zukunft Bayerns entwickeln wird. Um so mehr begrüße ich, dass BMW diese innovative Technologie mit großem Engagement weiter vorantreibt.“ Seehofer machte zugleich deutlich: "Dieser Erfolg ist ganz wesentlich ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-seite bei BMW. Wir müssen alles tun, um eine mögliche Störung dieser hervorragenden Kooperation für den gemeinsamen Erfolg durch eine Auf-gabe des Prinzips 'ein 'Betrieb, ein Tarif' zu verhindern. Deshalb bin ich überhaupt nicht glücklich, dass das Bundesarbeitsgericht seine Recht-sprechung hierzu geändert hat. Wir wollen keine Verhältnisse wie in England, wo ein einzelner Betrieb oft mit einer ganzen Reihe von Arbeitnehmervertretungen in einem zersplitterten Gewerkschaftssystem verhandeln muss. Das ist nicht gut für den Betriebsfrieden. Das führt zu einem Vielfachen an Streiks und gefährdet den gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg.“

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat BMW überraschend gut über-wunden: Im ersten Halbjahr dieses Jahres stiegen die Verkaufszahlen kräftig auf fast 700.000 Fahrzeuge an, das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die deutsche Automobilindustrie hat vor allem durch den Export in asiatische Märkte und die USA stark zugelegt. Die Erwartungen für 2010 sind inzwischen um ein Fünftel auf 4,15 Millionen PKW gestiegen und liegen damit knapp unter dem Ausfuhrrekord von 2007.

(bayern.de)


 


 

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