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Elektromobilität in München

Elektromobilität: eines der ganz großen Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat beim Start des gemeinsamen Projekts „Elektromobilität in München" von BMW und E.ON die Elektromobilität als eines der ganz großen Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet. Er betonte: „Heute schlagen wir in München ein neues Kapitel bei der umweltverträglichen Mobilität auf. Der Freistaat hat das Potential, zum Elektromobilitätsland Nummer 1 und Vorbild für andere zu werden." Mit Elektromobilität können, so Seehofer, der Schutz von Klima und Umwelt und das weltweit ständig steigende Bedürfnis der Menschen nach Mobilität miteinander in Einklang gebracht werden.

Seehofer: „Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsinstrument, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern. Und weniger Abgase und weniger Lärm bedeuten für die Menschen direkt mehr Lebensqualität." Moderner Umwelt- und Klimaschutz braucht laut Seehofer moderne Technologien und keine Technikfeindlichkeit. Die Entwicklung ökologischer Technologien und der Ausbau entsprechender Infrastruktur schaffen außerdem hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Zukunft. Seehofer: „Bayern setzt auf Elektromobilität. Deshalb ist es wichtig, dass Politik, Industrie und Forschung an einem Strang ziehen. Ein Anschub durch den Staat ist wichtig, um der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen." Der Ministerpräsident dankte E.ON und BMW für das große Engagement, ihr gemeinsames Know-how bei der Elektromobilität zu nutzen, um diese umweltfreundliche Zukunftstechnologie entscheidend voranzutreiben.

Bayern ist nach den Worten des Ministerpräsidenten gut aufgestellt, um bei der Entwicklung der Elektroautos die Nase vorn zu haben. Seehofer: „Wir haben hervorragend aufgestellte Autobauer und Automobilzulieferer. Wir haben engagierte Energieversorger, die auf erneuerbare Energien wie Wasserkraft setzen. Wir haben renommierte Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die daran forschen, wie noch leistungsfähigere Energiespeicher für Elektroantriebe entwickelt werden können. Der Mini E und die erste Münchner Stromtankstelle von E.ON sind herausragende Beispiele für zukunftsfähiges High-Tech aus Bayern."

Wirtschaftsminister Martin Zeil betonte: „Der Freistaat erweist sich wieder einmal als Innovationsstandort Nummer 1 in Deutschland. Der heute in München anlaufende Flottenversuch zeigt den Willen und die Bereitschaft der Industrie, langfristig den Weg für den Einsatz alternativer Antriebstechnologien im Automobilbau zu ebnen." Marktchancen für Elektrofahrzeuge bestehen vor allem im Kurzstreckenbereich in Städten und Metropolregionen. Zeil: „Die Staatsregierung hat in Ergänzung zu den umfangreichen Förderaktivitäten des Bundes ein eigenes bayerisches Förderprogramm ‚Elektromobilität' auf den Weg gebracht." Von dem Programm, das nächsten Monat in Kraft tritt, soll insbesondere der bayerische Mittelstand über innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte profitieren.

Umweltminister Dr. Markus Söder sieht in den heute übergebenen 15 E-Minis nur den Anfang einer breiter angelegten Initiative der Staatsregierung. Die Testflotte in München müsse wie in Berlin größer ausfallen, forderte Söder. Die Elektromobilität müsse als eine Technologie der Zukunft weiter ausgebaut werden. Sie biete eine große Chance für den Klimaschutz. "Während der Bund die Fördermöglichkeiten anscheinend bremst, hat Bayern eine klare Vision: 20 Prozent der bis 2020 in Deutschland zugelassenen Elektrofahrzeuge sollen in Bayern fahren", erklärte Söder. Dafür sei ein flächendeckendes Netzwerk von Ladestationen nötig. Außerdem müssten Politik, Autoindustrie und Wissenschaft gemeinsame Forschungsstrategien entwickeln. Es sei notwendig, die Reichweite und Langlebigkeit der Speicher zu steigern und zugleich die Kosten zu reduzieren.

(Redaktion)


 


 

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