Weitere Artikel
Energieversorger

E.on bekräftigt Pläne zum Stellenabbau in Bayern

Deutschlands größter Energieversorger E.on hält trotz heftiger Proteste an seinen Plänen für einen massiven weltweiten Stellenabbau fest.


Der Konzern teilte am Dienstag mit, nach den bisherigen Planungen werde sich die Zahl der einzusparenden Arbeitsplätze "am oberen Ende der bisher genannten Bandbreite von 9.000 bis 11.000 bewegen". Der Konzern informierte am Dienstag auch die Mitarbeiter in München über die bisherigen Überlegungen. Hier würden rund 1.000 bis 1.500 Büroarbeitsplätze verbleiben.

Laut E.on-Vorstandsmitglied Bernhard Reutersberg wird die Zentrale von E.on Energie in München geschlossen. "Bayern bleibe trotz Stellenabbau aber weiterhin ein wichtiger Standort", sagte Reutersberg dem "Münchner Merkur". Er räumte aber ein, dass auch Stellen-Streichungen bei den E.on-Energie-Töchtern E.on Vertrieb und E.on Bayern geplant seien. "Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist derzeit noch nicht entschieden."

Unklar sei auch, ob E.on Vertrieb weiterhin seinen Sitz in München habe. "Die Entscheidung soll im ersten Quartal 2012 fallen." Reutersberg kündigte in der Zeitung ferner an, dass die elf Münchner Standorte zusammengefasst würden. Er versprach zudem sozialverträgliche Lösungen: "Wir werden rasch Gespräche mit den Betriebsräten vor Ort aufnehmen."

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte laut Mitteilung: "Jeder einzelne verlorene Arbeitsplatz ist schmerzlich für die betroffenen Arbeitnehmer und ihre Familien." E.on müsse sich daran messen lassen, den Stellenabbau auf das unternehmerisch absolut unerlässliche Maß zu beschränken.

(dapd-bay)


 


 

Energieversorger
E.on
Stellenabbau
Arbeitsplätze
Bernhard Reutersberg
Horst Seehofer

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Energieversorger" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: