26.01.2012  13:15 Uhr

E-Energy
Smart Grids unter den Top-10 der wichtigsten Hightech-Trends 2012

München. E-Energy ist einer der wichtigsten Hightech-Trends 2012. Das ermittelte BITKOM bei einer Umfrage unter deutschen IT-Unternehmen zu den wichtigsten Themen in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

Im Zuge der Energiewende ist laut Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) der Aufbau intelligenter Stromnetze stärker in den Blickpunkt gerückt. Smart Grid-Technologien, wie sie im Forschungsprogramm "E-Energy - Smart Grids made in Germany" entwickelt und erprobt werden, ermöglichen den Umstieg auf erneuerbare Energien, indem sie den Stromverbrauch an die wetterbedingt schwankende Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom anpassen, sowie dessen Verteilung steuern. Dafür kommen spezielle IKT-Lösungen zum Einsatz.

Lastmanagement: Stromverbrauch lässt sich um bis zu 10 Prozent verschieben

"Die Feldversuche der E-Energy Modellregionen zeigen, dass sich der Stromverbrauch von Haushalten und Industrieunternehmen durch den Einsatz von IKT um bis zu 10 Prozent verschieben lässt", so Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung. "Dabei geht es weniger um die Größenordnung, sondern vielmehr um die Machbarkeit eines Lastmanagements. Gezeigt wurde, dass man mit IKT den Stromverbrauch an die volatile Erzeugung durch erneuerbare Energien anpassen kann. Das wiederum ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, weil es bereits heute in einigen Verteilnetzen zu Engpässen kommt."

Test in sechs E-Energy Modellregionen

In sechs E-Energy-Modellregionen werden derzeit Schlüsseltechnologien für die intelligente Energieversorgung der Zukunft getestet. Mit dem grundlegenden Umbau der Energieversorgung wird sich die Struktur des Versorgungssystems in den nächsten Jahrzehnten stark verändern. Die Zahl kleiner und dezentraler Erzeuger mit stark schwankender, vom Wetter abhängiger Stromerzeugung wird zunehmen. Die IKT können hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Schon heute zeigt E-Energy, dass mit der Hilfe von IKT das wachsende Stromangebot aus regenerativen und dezentralen Energiequellen mit der Stromnachfrage optimal in Einklang gebracht werden kann.

Das Förderprogramm "E-Energy - Smart Grids made in Germany" ist zentraler Bestandteil der Hightech-Strategie und des Programms "Informationsgesellschaft Deutschland 2010" der Bundesregierung und wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum nationalen Leuchtturmprojekt erklärt.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • E-Energien
  • Stromverbrauch
  • IKT
  • Modellregionen
  • E-Energy
  • Erzeuger
  • Lasten
  • Stromausfälle

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Peter von Bechen / pixelio.de / pixelio.de



 


Mehr zum Thema Fachwissen Energie/Umwelt:

 

Kommentar abgeben »


Kommentar abgeben:
Bei einer Antwort möchte ich per Email benachrichtigt werden an meine Emailadresse: (wird nicht veröffentlicht)
 
Nach obenNach oben
business-on.de München - Das Wirtschaftsportal der Region München.
Infos aus München zu Unternehmen, Gewerbeparks, Existenzgründung, Wirtschaft, Steuern, Recht, Messen, Seminare, Finanzen, Incentives, Restaurants, Golf, Lifestyle uvm.

© 2012 TeamWorker GmbH.  Alle Rechte vorbehalten.


CONTENT für Ihre Webseite RSS Feeds