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Forderung nach Entgelterhöhung

Rund 1.200 Telekombeschäftigte in Bayern treten in Warnstreik

Rund 1.200 Telekom-Beschäftigte haben am Mittwoch in Bayern mit Warnstreiks unter anderem für eine Entgelterhöhung von 6,5 Prozent demonstriert.

Betroffen von den Arbeitsniederlegungen waren Standorte in München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, Landshut, Weiden, Bamberg und Schweinfurt, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte.

Die Telekom habe 2010 mit 3,4 Milliarden Euro die höchste Dividende aller DAX-Unternehmen ausgegeben, in der diesjährigen Tarifrunde bislang jedoch keinen einzigen Cent Lohnerhöhung angeboten, kritisierte eine ver.di-Sprecherin. Die Empörung der Belegschaft über die "ungerechte Gewinnverteilung " sei "enorm".

Derzeit laufen in Hamburg die Tarifverhandlungen für 105.000 Telekom-Beschäftigte in Deutschland. Für Freitag (17. Februar) sind weitere Warnstreiks in Bayern geplant, die Aktionen sollen auf Betriebe in Rosenheim und Ingolstadt ausgeweitet werden. "Die Kolleginnen und Kollegen haben Respekt und Anerkennung statt Drohgebärden und ungerechte Lohnzurückhaltung verdient", betonte die ver.di-Sprecherin.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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