Strategische Partnerschaft
Erfolgreiche bayerisch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen
München. Staatskanzleichef Siegfried Schneider hat die heute in Hongkong von MAN mit dem chinesischen LKW-Hersteller Sinotruk geschlossene strategische Partnerschaft und die Beteiligung von MAN an Sinotruk mit 25 Prozent als eindrucksvollen Beleg für die erfolgreichen bayerisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen bezeichnet.
Schneider sagte in Hongkong: „Ich freue mich, dass mit MAN ein Unternehmen aus Bayern eine so zukunftsträchtige Kooperation mit einem chinesischen Partnerunternehmen eingeht. Mit dieser Direktbeteiligung eines deutschen Unternehmens an einem chinesischen Fahrzeugbauer schlagen wir ein neues Kapitel in unseren Wirtschaftsbeziehungen auf."
Die Partnerschaft von MAN und Sinotruk verbindet nach den Worten Schneiders exzellentes technologisches Know-How mit lokaler Stärke, bereits vorhandenen Herstellungskapazitäten und einem umfangreichen Vertriebsnetz. Schneider: „Für unsere Unternehmen in Bayern ist es wichtig, auf Zukunftsmärkten wie China präsent zu sein. Das stärkt die Unternehmen und hilft auch Arbeitsplätze hierzulande zu sichern."
Laut Schneider ist es kein Zufall, dass diese Beteiligung an einem chinesischen Automobilunternehmen von einem Partner aus Bayern stammt. Bayern und China verbinden langjährige intensive Beziehungen. Die Staatsregierung setzt auf enge Zusammenarbeit. Schneider: „Insbesondere die Kooperation mit unseren wirtschaftstarken chinesischen Partnerprovinzen Shandong und Guangdong wollen wir künftig noch weiter ausbauen, zum Beispiel in den Umwelt- und Verkehrstechnologien oder beim energieeffizienten Bauen. Für Unternehmen aus Bayern, die den Schritt nach China wagen, ist die bayerische Auslandsrepräsentanz in Qingdao in Shandong eine wichtige Anlaufstation."
China ist vor Japan und Südkorea Bayerns wichtigster Handelspartner in Asien. Im Jahr 2008 stand China mit einem Handelsvolumen von 18,5 Milliarden Euro auf Platz 5 der wichtigsten Handelspartner Bayerns weltweit. Der bayerisch-chinesische Handel hat sich seit Anfang der 1990er Jahre rasant entwickelt. Er ist von rund 0,7 Milliarden Euro im Jahr 1990 bis zum Jahr 2008 um rund 17,8 Milliarden oder 2.500 Prozent gestiegen. Rund 400 bayerische Unternehmen sind in China vor Ort vertreten, über 1.300 haben Geschäftsbeziehungen nach China. Zunehmend lassen sich auch chinesische Unternehmen in Bayern nieder.
(Bayerische Staatskanzlei)
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