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Escada droht bei Scheitern des Anleihe-Umtauschangebots die Insolvenz

Der um sein Überleben kämpfende Luxusmodekonzern Escada aus Aschheim bei München will noch in dieser Woche Insolvenz beantragen, sollte das Anleihe-Umtauschangebot scheitern.

Eine erneute Verlängerung der Umtauschfrist sei aufgrund der Liquiditätssituation der Gesellschaft ebenso ausgeschlossen wie eine weitere Nachbesserung des Angebots, teilte Escada am Montag mit.

Sollte bis zum Ablauf der Frist des Umtauschangebots an die Anleihegläubiger am Dienstag um 15.00 Uhr die nötige Mindestannahmequote von 80 Prozent nicht erreicht werden, sei Escada unmittelbar von der Zahlungsunfähigkeit bedroht.

Für den 12. August ist Escada zufolge eine Aufsichtsratssitzung angesetzt, in der der Vorstand den Aufsichtsrat bei Scheitern der finanziellen Restrukturierung über die Folgen und die weiteren Schritte informiert.

Escada bietet im Rahmen des Umtauschangebots den Anleihegläubigern für eine Alt-Anleihe im Nennwert von 1000 Euro eine aus zwei Teilen bestehende neue Schuldverschreibung sowie eine Barzuzahlung im Nennwert von zusammen 400 Euro. Hinzu kommen zehn Aktien der Escada AG aus dem Bestand wesentlicher Altaktionäre.

Escada hat in den vergangenen Monaten die zur Tochtergesellschaft Primera gehörenden Beteiligungen veräußert. Die weiteren Sanierungsmaßnahmen hängen im Wesentlichen vom Erfolg des Anleiheumtauschs ab. Das Unternehmen unterhält nach eigenen Angaben 194 Filialen und 226 Franchise Shops in rund 60 Ländern.

(Redaktion)


 


 

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