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Solarstrom-Projekt "Desertec"

Europäisch - afrikanisches Projekt gestartet!

Zwölf Großunternehmen haben am Montag, 13.07.09 in München eine Vereinbarung für die Solarenergiegewinnung aus der Sahara unterzeichnet, die die Energieversorgung Europas revolutionieren könnte.

Ziel der "Desertec Industrial Initiative" ist es, in näherer Zukunft zunächst 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Solarkraftwerken in Nordafrika zu produzieren.

Hauptinitiator des Projekts ist die größte Rückversicherungsgesellschaft der Welt, die Münchener Rück. Außerdem beteiligen sich unter anderem die Energiekonzerne RWE und E.ON sowie der Technologiekonzern Siemens und die Deutsche Bank.

Über einen Zeitraum von 40 Jahren sind Investitionen in Höhe von 400 Milliarden Euro im Gespräch. Noch im Oktober soll eine Planungsgesellschaft gegründet werden. Sie soll die wirtschaftlichen, politischen, technischen und ökologischen Rahmenbedingungen für das Projekt analysieren.

Das Potenzial ist enorm. Die Wüstenregionen der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. In der Sahara steht die Sonne über 4.800 Stunden im Jahr zur Stromerzeugung zur Verfügung. Zum Vergleich: Das ist etwa dreimal soviel wie in Deutschland. Solarkraftwerke auf einer Fläche von 300 km mal 300 km würden ausreichen, um den gesamten weltweiten Energiebedarf zu decken.

(Redaktion)


 


 

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