Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
Lage in Japan

Evakuierungsgebiet ist jetzt absolute Sperrzone

Die japanische Regierung hat das Evakuierungsgebiet im Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima zur Sperrzone ernannt. Das Gebiet darf seit Freitag nicht mehr ohne Erlaubnis betreten werden.

Einige Familien leben nach wie vor in der Evakuierungszone. Diese sind nun aufgefordert worden, dass Gebiet zu verlassen. In dem Umkreis des Atomkraftwerks besteht ein erhebliches Risiko für die Gesundheit.

Von den evakuierten Bewohner durfte jeweils ein Familienmitglied noch persönliche Sachen aus dem Haus oder der Wohnung holen, bevor die Gegend gesperrt wurde. Danach darf die Zone 20 Kilometer rund um das Kraftwerk nicht mehr betreten werden. Welche Strafen bei Nichtbefolgen verhängt werden, wurde bisher nicht bekannt. Auch zur Dauer der Regelung wurden noch keine Angaben gemacht.

Zwischen 70.000 und 80.000 Menschen haben vor der Katastrophe in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn Städten und Dörfern gelebt. Trotz der Sperrzone waren immer wieder Menschen an ihren alten Wohnort zurückgekehrt, um persönliche Sachen zu retten. 

Entschädigung für Bewohner

Der Kraftwerkbetreiber Tepco hat inzwischen angefangen, Formulare für eine Entschädigung an die Bewohner zu verteilen. Umgerechnet soll jeder Haushalt etwa 8.300 Euro bekommen.

In der Zwischenzeit wird im Atomkraftwerk radioaktiv verseuchtes Wasser abgepumpt. Dieses soll dann mithilfe eines vom französischen Atomkonzern Areva entwickelten Verfahrens aufbereitet und entsalzen werden. Danach könne es zur Kühlung wiederverwendet werden.

(Redaktion)


 


 

Lage
Japan
Evakuierungsgebiet
Sperrzone
Atomkraftwerk
Fukushima
Evakuierungszone
Tepco
Entschädigung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Lage" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: