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Fernsehgerätehersteller

Loewe will rund 190 Arbeitsplätze streichen

Eine Verringerung der Mitarbeiterzahl sei angesichts des branchenbedingt anhaltend geringen Absatz- und Produktionsvolumens zwingend notwendig, kündigte die im fränkischen Kronach ansässige Firma am Donnerstag an.

Der finanziell angeschlagene Fernsehgerätehersteller Loewe will im Rahmen seines Kostensparprogramms rund 190 Arbeitsplätze streichen. Die Stellen würden zu einem großen Teil durch Entlassungen abgebaut.

Erst am 7. Dezember hatte Loewe wegen der Kaufzurückhaltung in der Eurozone seine Prognose für 2012 gesenkt und erwartet nun einen operativen Verlust (Ebit) von rund 20 Millionen Euro - fast doppelt so viel wie 2011. 2013 soll den Angaben nach bei einem leichten Umsatzwachstum ein ausgeglichenes und 2014 wieder ein positives operatives Ergebnis erzielt werden.

Deutliche Einsparungen

Neben dem Personalabbau will Loewe dies durch weitere "deutliche Einsparungen" im Personalbereich schaffen. Hierzu soll mit der IG Metall und dem Betriebsrat ein Sanierungstarifvertrag verhandelt werden, um den Standort Kronach zu sichern. Dort arbeiten rund 900 der etwa 1.000 Mitarbeiter.

Loewe kündigte weiter an, bei der Einführung neuer Produkte künftig die technologische Kompetenz des Unternehmens stärker betonen zu wollen und auf "exklusive Individualität" zu setzen.

(dapd-bay)


 


 

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