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Finanzierung des Quelle-Factorings weiter offen

Die weitere Finanzierung des Factoring-Geschäfts des insolventen Versandhändlers Quelle ist nach wie vor offen. "Die Gremien der Banken haben noch keine Entscheidung getroffen", sagte Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, soeben der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Der Insolvenzverwalter habe noch einmal angeboten, vermittelnd tätig zu werden. Außerdem habe der Insolvenzverwalter an die Banken appelliert, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein.

Die bisherige Finanzierungsvereinbarung mit dem Bankenkonsortium aus Valovis Bank, BayernLB und Commerzbank war am Donnerstag, 10.09.09 ausgelaufen. Für Quelle stellt das Factoring die einzige FinanzierungsQuelle dar. Dabei übernehmen die Banken die Kundenforderungen von Quelle und finanzieren dafür das Geschäft von Quelle vor.

Nach dem Insolvenzantrag der Arcandor-Tochter Anfang Juni war die
Finanzierung zusammengebrochen und konnte nur mit Hilfe eines von der Politik gestellten Massekredits von 50 Millionen Euro wieder aufgenommen werden.

Am Donnerstag hatte der Sprecher des Insolvenzverwalters mitgeteilt, dass sich die Banken über die weitere Finanzierung des Factorings grundsätzlich wirtschaftlich geeinigt hätten und sie ihre Entscheidungen nun noch mit den Gremien absprechen müssten.

Die neue Vereinbarung soll Schulz zufolge für das Factoring bis
zum Ende des Jahres gelten. Dieser Zeitraum sei gewählt worden, damit
ein Investor nicht auf Monate festgelegt sei, hatte Schulz gesagt.
Das Volumen der Finanzierungsvereinbarung liege bei 430 Millionen
Euro.

(ddp)


 


 

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