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Belastungen aus Finanzkrise drücken das Ergebnis

Milliardenabschreibungen auf griechische Staatsanleihen haben dem größten europäischen Versicherer Allianz das Jahresergebnis 2011 verdorben. Der Gewinn halbierte sich im Vergleich zu 2010 beinahe - von 5,2 auf 2,8 Milliarden Euro -, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

 Auch der Umsatz ging zurück, wenn auch mit einem Minus von 2,7 Prozent auf 103,6 Milliarden Euro geringer. "2011 war ein schwieriges Jahr", sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Diekmann.

Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen

Belastet wurde das Geschäft der Allianz 2011 vor allem von hohen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und auf andere Investitionen im Finanzsektor. Sie schlugen mit 1,9 Milliarden Euro negativ zu Buche. Zudem musste der Konzern 0,5 Milliarden Euro mehr für Naturkatastrophen zahlen als im Vorjahr.

Im laufenden Jahr soll es wieder etwas besser werden. "Wir erwarten 2012 weltweit ein ähnliches wirtschaftliches Umfeld wie 2011, mit einer leichten Besserung im zweiten Halbjahr", sagte Diekmann. Für das operative Ergebnis erwartete der Vorstandschef einen Wert zwischen 7,7 und 8,7 Milliarden Euro. 2011 war dieser Wert um 4,6 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro gefallen.

Die Dividende für 2011 soll trotz des eingebrochenen Gewinns bei 4,50 Euro je Aktie stabil bleiben.

(dapd-bay)


 


 

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