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Flugsicherheit

Blasebalg sieht Bombe ähnlich und wird am Flughafen konfisziert

Zugegeben: Dieser Blasebalg sieht ungewöhnlich aus. Fotografen verwenden ihn, um Staub vom Sensor ihrer Kamera zu pusten. Die ungewöhnliche Form erinnert an eine Rakete. Nicht für US-Luftsicherheitsbehörden. Für sie sieht das harmlose Utensil aus wie eine Bombe und darf nicht an Bord von Flugzeugen gebracht werden.

Der Rocket Air von Giottos ist ein Blasebalg aus Hartgummi. Wenn man kräftig draufdrückt kommt ein fester Luftstrahl aus der Düse. Ideal also um Staub von Kamerasensoren oder von Computertastaturen zu pusten.

Wie der Name "Rocket Air" schon sagt, erinnert das kleine Helferlein an die Form einer Rakete. Die Luftsicherheitsbehörden in den USA denken beim Anblick des Blasebalgs aber an eine Bombe. Das "gefährliche" Utensil wurde einem Fotografen in New York konfisziert. Begründung: Der Blasebalg sähe einer Bombe zu ähnlich und darf deshalb nicht an Bord eines Flugzeugs gebracht werden.

Der kuriose Fall macht deutlich wie intensiv mittlerweile das Handgepäck nach verdächtigen Gegenständen durchsucht wird. Auch in Europa müssen Fotografen nach Erfahrung von Golem.de immer damit rechnen, dass ihr Handgepäck besonders intensiv auf Sprengstoffe und andere verbotene Substanzen hin untersucht wird.

Die großen Hohlräume in Objektiven und Kameras böten ein vergleichsweise gutes Versteck. Konfiszierungen von Gegenständen, die Bomben ähnlich sehen, seien in Europa allerdings bislang nicht bekannt geworden.

(FN)


 


 

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