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Guinness-Rekord

Augsburg plant Rekord mit Frauen-Elfmeterschießen

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) muss als erster ins Tor - soviel steht bereits fest. Ansonsten gibt es allerdings noch so manche Unwägbarkeit. Bayerns einziger Austragungsort der Frauen-Fußballweltmeisterschaft will am kommenden Mittwoch (29. Juni) einen neuen Guinness-Rekord im Frauen-Elfmeterschießen aufstellen.

Zudem tritt die Schwabenmetropole gegen Frankfurt am Main an, wo zeitgleich ein identischer Rekordversuch unternommen wird. Das ZDF überträgt den Rekordversuch live aus beiden Städten.

Bei dem Rekordversuch müssen mindestens 365 verschiedene Frauen im Abstand von höchstens 30 Sekunden einen Elfmeter auf ein Tor schießen, wie Barbara Friedrichs vom WM-Büro der Stadt Augsburg erläutert. Den bisherigen Rekord hält Singapur mit 364 Torschüssen.

Stadtwette mit Frankfurt am Main wichtiger als Rekord

Dabei tritt Augsburg nicht nur bei dem Versuch, einen neuen Rekord im Frauen-Elfmeterschießen aufzustellen, gegen Frankfurt am Main an. Die Augsburger wetten zudem gegen die Hessen, mehr Tore zu schießen. "Ich fände es schlimm, wenn wir diese Stadtwette verlieren", gesteht Friedrichs, selbst dann wenn es nicht mit dem Rekord klappt.

Noch hofft Augsburg, genügend Elfmeterschützinnen mobilisieren zu können. Einige Unternehmen und Sportvereine haben sich bereits mit ihren gesamten weiblichen Mitgliedern angesagt. "Ich denke, die Hälfte an festen Zusagen haben wir", zeigt sich Friedrichs zufrieden. Aber eben nicht alle.

Mit Unterstützung der WM-Spielerinnen kann Augsburg höchstwahrscheinlich nicht rechnen. Zwar treten am Mittwochnachmittag (15.00 Uhr) die Profi-Kickerinnen von Norwegen und Äquatorialguinea in der drittgrößten Stadt Bayerns gegeneinander an. Allerdings sorgten Auflagen der FIFA hier für Probleme, erläuterte Friedrichs.

Auch Männer sind gefragt

Daher hofft Friedrichs auf gutes Wetter und viele spontane Teilnehmer auf dem Fuggerplatz in der Innenstadt, wobei das maximale Zeitfenster von 30 Sekunden zwischen den Torschüssen ambitioniert ist. Freiwillige Männer werden ebenfalls gesucht und zwar als Torwart. Allerdings muss hier nicht nach jedem Schuss gewechselt werden.

Der Rekordversuch startet am kommenden Mittwoch um 10.15 Uhr. Nach rund drei Stunden Non-Stopp-Elfmeterschießen könnte der aktuelle Rekord dann gebrochen werden. Das ZDF, das auch die Idee zu diesem Wettbewerb hatte, überträgt den Weltrekordversuch live aus den beiden Austragungsorten der Frauen-Fußball-WM.

(dapd-bay Ralf Beunink)


 


 

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