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Als Freiberufler erfolgreich durchs erste Jahr

In ihrem Buch „Starthilfe für Freiberufler“ (Verlag C.H.Beck) zeigt die Journalistin Claudia Wanzke, wie Selbstständige erfolgreich das erste Jahr meistern.

Endlich sein eigener Chef sein - wer hat noch nicht davon geträumt? Arbeitslosigkeit oder Unzufriedenheit im Job, der Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles kann zur Entscheidung führen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. „Aber man sollte auch nie die Nachteile der Freiberuflichkeit außer acht lassen“, warnt Claudia Wanzke. „Viele Freelancer sitzen allein im Home Office, hängen von wenigen Auftraggebern ab oder scheitern an bürokratischen Fußangeln.“

Großen Kummer bereitet vielen Freiberuflern das Einzelkämpferdasein. „In zahlreichen Städten organisieren sich Freiberufler in Bürogemeinschaften, sogenannten Coworking Offices“, erklärt Claudia Wanzke. „Der Einzelne kann sich dort fest einmieten oder einen Schreibtisch für Stunden oder Tage nutzen“. Das stärkt die sozialen Kontakte und spart Geld.

Überhaupt spielt Networking für Freiberufler eine wesentliche Rolle - insbesondere bei der Kundengewinnung. Eine Umfrage der Ratgeberautorin, an der über 700 Freiberufler teilnahmen, bestätigt: „Empfehlungen wirken nach wie vor am besten.“

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Aber auch eine eigene Webseite ist heute geradezu ein Muss. „Fakt ist, Recherchen finden zunehmend im Internet statt – auch nach dem richtigen Businesspartner“, sagt Claudia Wanzke. Zusätzlich ermöglicht gezielte Pressearbeit, das eigene Unternehmen bekannt zu machen und für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dabei sollten die Pressetexte sachlich formuliert sein. Verbreitungsmöglichkeiten gibt es viele, jedoch das am häufigsten verwendete PR-Instrument ist das World Wide Web, über das sich die Texte per E-Mail oder Nachrichtenportale gezielt an Journalisten und Kunden versenden lassen.

Doch die wichtigste Frage bleibt: Wie kann ich von meiner Arbeit leben? „Ermitteln Sie Ihre Fixkosten . Vergessen Sie dabei nicht die Steuern, und planen Sie auch Urlaubstage und Krankentage ein. Daraus lässt sich ein Tagessatz beziehungsweise Stundensatz ermitteln“, rechnet Claudia Wanzke vor und verweist auf die Berechnungsmuster in ihrem Buch. Auch warnt sie davor, sich gerade am Anfang unter Wert zu verkaufen. „Wenn Sie ununterbrochen damit beschäftigt sind, schlecht bezahlte Aufträge abzuarbeiten, reicht es weder zum täglichen Leben noch für eine solide Absicherung und Rente.“

(ots/ Verlag C.H.Beck)


 


 

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Claudia Wanzke
Beck Verlag

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