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Mit dem Laptop auf dem Schoß – Freiberufler bei ihrer Art der „Gartenarbeit“

Statt einer langen Bindung an denselben Arbeitgeber nutzen viele Menschen die neuen Möglichkeiten, unabhängig und flexibel zu arbeiten. Vereinfacht wird das durch Online-Vermittlungsplattformen. Der Münchner Sebastian Schalipp hat sich für das Familienleben entschieden und arbeitet von zu Hause aus.

Es sind die zwei Seiten der Finanzkrise: Viele Menschen verlieren ihren Job oder müssen in Teilzeitarbeit gehen, weil ihre Arbeitgeber nicht mehr ausreichend ausgelastet sind. Für andere bedeutet es aber auch eine Chance, sich beruflich neu zu orientieren und den Berufsweg neu zu gestalten. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, ihr Berufsleben freiberuflich oder selbstständig zu gestalten. Dabei muss es sich nicht immer um einen Vollzeitjob handeln. Auch nebenberuflich kann man durch eigene Aufträge seine finanzielle Situation verbessern oder aus Freude an der Arbeit eigene Projekte übernehmen.

Der Münchner Sebastian Schalipp nutzt diese Unabhängigkeit und arbeitet von zu Hause aus als Webdesigner für die Erstellung von Internetseiten und Logos. Es war sein Wunsch nach Flexibilität, damit er mehr Zeit für seinen Sohn hat. Schalipp findet seine Kunden und Projekte fast ausschließlich über twago.de, einer Online-Vermittlungsplattform für Dienstleistungen im Bereich IT, Grafik und Unternehmensservice. Nach 20 Jahren Berufserfahrung als ausgebildeter Grafikdesigner und Webentwickler und zwei erfolgreichen Firmengründungen nahm er sich bewusst eine Auszeit und kümmerte sich um seinen Sohn, während seine Frau in München ihre eigene Praxis eröffnete.

Danach entschied er sich für die Selbstständigkeit von zu Hause aus. „Wenn man jahrelang als Chef einer Firma gearbeitet hat, ist es schwer, wieder in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln“, erläutert er.
Mittlerweile ist er durch das Berliner Startup "twago" gut ausgelastet und konnte schon einige Tausend Euro Umsatz verbuchen. Sein Büro ist sein zu Hause, er hat ein Arbeitszimmer mit drei Computern und Sicht auf den grünen Innenhof. „Jetzt kann ich mir aussuchen, wie oft und wie viel ich arbeiten möchte“, erzählt Schalipp. Dadurch habe sich vor allem seine Work-Life-Balance enorm gesteigert.

Aber natürlich wird auch die schönste Arbeit manchmal stressig, schließlich muss man sich auch als Freiberufler an Abgabetermine halten und noch mehr als bei Festanstellungen wird hier auf die Qualität der Arbeit Wert gelegt, denn das ist die Referenz für Folgeaufträge. Trotzdem möchte er sein Berufsleben nicht eintauschen. Schalipp: „Dafür sind die Vorteile einfach zu groß.“

Auch der Online-Vermittler der Projekte ist zufrieden. „Wir möchten Kunden sowie Dienstleistern die bestmögliche Zusammenarbeit ermöglichen und freuen uns immer, wenn unser Konzept aufgeht“, erklärt Gunnar Berning, Gründer und CEO von "twago." Zusätzlich wird die Möglichkeit geboten, nicht nur auf dem deutschen und europäischen Markt Kunden zu finden, sondern seine Geschäfte auf den internationalen Markt auszuweiten. Durch das Internet ist das mittlerweile gar kein Problem mehr und so können Freiberufler wie Herr Schalipp auch international Kunden finden. „ Das erhöht das Erfolgspotential für unsere Freiberufler deutlich, da deutsche Wertarbeit international heute mehr denn je gefragt ist“, erklärt Berning.

(Twago.de)


 


 

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