07.09.2010  14:08 Uhr

Fremdenverkehr
Bayerischer Fremdenverkehr mit deutlichen Zuwächsen

München. 9,9 Prozent mehr Gäste und 5,3 Prozent mehr Übernachtungen im Juli.

Bayerns gut 13 600 Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) können sich weiterhin über steigende Gästezahlen freuen. Nach den bislang im Bayerischen Landesamt für
Statistik und Datenverarbeitung vorliegenden Daten nahm die Zahl der Gästeankünfte im Juli 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,9 Prozent auf über 3,3 Millionen zu, die Zahl der Übernachtungen stieg
parallel dazu um 5,3 Prozent auf 9,3 Millionen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag bei 2,8 Tagen, die Auslastung der rund 560 000 angebotenen Betten betrug 48,2 Prozent. – Von Januar bis
Juli 2010 nahm die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 7,3 Prozent auf fast 15,8 Millionen zu, die der Übernachtungen um 4,0 Prozent auf 43,7 Millionen.

Auch im Reisemonat Juli setzte sich der Aufwärtstrend im bayerischen Fremdenverkehrswesen fort. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, meldeten die über 13 600 geöffneten Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) zusammen gut 3,3 Millionen Gästeankünfte und 9,3 Millionen Übernachtungen. Gegenüber Juli 2009 bedeutet dies ein Plus von 9,9 Prozent bei den Gästeankünften und von 5,3 Prozent bei den Übernachtungen. Die Auslastung der rund 560 000 angebotenen Betten lag im Juli 2010 bei 48,2 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste bei 2,8 Tagen.

Knapp 2,4 Millionen oder 71,7 Prozent aller Gäste stammten aus Deutschland; ihre Zahl überstieg das Vorjahresniveau um 6,9 Prozent. Die Übernachtungen von Inländern nahmen um 2,5 Prozent auf nahezu 7,4 Millionen zu. Noch stärker als der Inländerreiseverkehr zeigte sich der Besuch aus dem Ausland mit Zuwächsen von 18,5 Prozent auf gut 0,9 Millionen bei den Gästeankünften und von 17,4 Prozent auf über 1,9 Millionen bei den Übernachtungen.

Am meisten profitierten die Campingplätze (Gästeankünfte: +12,2 Prozent; Übernachtungen: +12,9 Prozent) und die Betriebsarten der Hotellerie (+10,8 Prozent; +7,5 Prozent) vom Aufschwung im Fremdenverkehr. Bei den Hotelleriebetrieben konnten die Hotels auch bei den Übernachtungen zweistellige Zuwachsarten erzielen (+13,8 Prozent; +10,6 Prozent). Ankünfte und Gästezahlen nahmen auch bei den Jugendherbergen und Hütten zu. Bei den anderen Betriebsarten war die Entwicklung uneinheitlich bzw. negativ.

Alle sieben bayerischen Regierungsbezirke wiesen im Juli 2010 eine positive Fremdenverkehrsbilanz auf. Das beste Ergebnis erzielte Oberbayern mit einem Wachstum von 13,0 Prozent bei den Gästeankünften und 8,2 Prozent bei den Übernachtungen. Die geringsten Zuwächse verzeichneten Unterfranken (+5,0 Prozent) bei
den Gästeankünften und Niederbayern (+1,5 Prozent) bei den Übernachtungen.

In den ersten sieben Monaten 2010 besuchten rund 15,8 Millionen Gäste, dies sind 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum einen Beherbergungsbetrieb in Bayern und übernachteten dort rund 43,7 Millionen Mal (+4,0 Prozent). Auch im bisherigen Jahresverlauf 2010 zeigte sich der Ausländerreiseverkehr (Gästeankünfte: +15,9 Prozent; Übernachtungen: +14,4 Prozent) deutlich stärker als der Inländerreiseverkehr (+4,9 Prozent; +2,0 Prozent).


 

(LfStaD)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © pixelio.de/Helmut J. Salzer



 


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