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Fukushima

Radioaktive Strahlung zu hoch – Reparaturen im Inneren der Anlage zur Zeit nicht möglich

Ferngesteuerte Roboter haben heute ihre Tour im japanischen Atomkraftwerk Fukushima beendet. Die Messwerte aus dem Inneren des havarierten Atomkraftwerks wurden an die Auswertungslabore übermittelt.

Die radioaktive Strahlung in den Reaktorblöcken ist so hoch ist, dass die Reparaturteams vorerst nicht im Inneren der Anlage arbeiten können. 

Die in den USA produzierten Roboter waren am Sonntag auf Ketten in das Kraftwerk gerollt. Temperatur, Luftdruck und Radioaktivität wurde im Inneren der Anlage gemessen.

Die Messergebnisse der Roboter lieferten zudem zum ersten Mal Informationen über die partielle Kernschmelze in Fukushima. Einige Brennstäbe in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 hätten sich überhitzt und seien teilweise geschmolzen. Mehr als drei Prozent der Brennstäbe seien geschmolzen, berichtet RP online.

Bevor Techniker im Inneren des Atommeilers mit Reparaturarbeiten beginnen können, müsse die radioaktive Strahlung jedoch erheblich reduziert werden, sagte ein Tepco-Vertreter.

Die Strahlung werde den Zeitplan allerdings nicht gefährden, so der Regierungssprecher Yukio Edano. In dem Zeitraum von neun Monaten soll das havarierte Kraftwerk unter Kontrolle gebracht sein.

In dem Atomkraftwerk Fukushima 1 waren nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März mehrere Atomreaktoren außer Kontrolle geraten. Explosionen und Bränden waren die Folge. Außerdem trat Radioaktivität aus.

Inzwischen wird das Atomunglück auf der höchsten Stufe der internationalen Ines-Störfallskala eingestuft.

(Redaktion)


 


 

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