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"Gefahrenbereich"

20-Kilometer-Zone rund um Fukushima wird dauerhaft gesperrt

Die japanische Regierung plant, den Zutritt in eine 20-Kilometer-Zone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima gesetzlich zu untersagen und zu einem "Gefahrenbereich" zu erklären.

Die Zone könnte per Gesetz zu einem "Gefahrenbereich" ernannt werden. So solle verhindert werden, dass Evakuierte aus der Zone in ihre Häuser zurückkehren und sich so einer gefährlichen Strahlendosis aussetzen, erklärte Regierungssprecher Edano. Wann die Maßnahme greifen soll, ist noch ungeklärt. Vor der Katastrophe haben in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn Städten und Dörfern zwischen 70.000 und 80.000 Menschen gelebt.

Verseuchtes Wasser wird weiterhin abgepumpt

Der Atomkraftwerkbetreiber Tepco hat inzwischen angefangen, radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem Turbinenhaus von Block 2 abzupumpen. Das Wasser war nach der Explosion des Reaktors über Tage auf die Brennstäbe gepumpt worden, um diese zu kühlen. 25.000 Tonnen Wasser hätten sich in dem Turbinenhaus angesammelt und müssten nun entfernt und aufbereitet werden, so Tepco. Mindestens 20 Tage werden für das Abpumpen in Anspruch genommen. Aus dem gesamten Komplex müssen insgesamt 70.000 Tonnen Wasser abgepumpt werden. Dann könnte probiert werden, die Kühlung der Reaktoren wieder in Gang zu setzen.

Mit Hilfe eines vom französischen Atomkonzern Areva entwickelten Verfahrens soll das Wasser anschließend aufbereitet und entsalzen werden, um es danach wieder zur Kühlung einzusetzen.

Aus der Anlage soll, laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), keine Radioaktivität in größerem Maße mehr austreten.

(Redaktion)


 


 

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