Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
Lage in Fukushima

Kampf gegen den Supergau - Radioaktiv verseuchtes Wasser wird abgepumpt

Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan haben die Arbeiter angefangen, hoch radioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Reaktorgebäude abzupumpen. Etwa 10.000 Tonnen Wasser sollen aus dem Gebäude des Reaktors 2 in eine Aufbereitungsanlage gepumpt werden.

Salz und radioaktive Substanzen werden dem Wasser entzogen, damit es wieder zur Kühlung des Reaktors eingesetzt werden kann. Notwendig ist dies, damit die Kühlsysteme des Reaktors wieder in Gang gebracht werden können. Zur Zeit ist dies wegen der großen Mengen hochverseuchten Wassers im Reaktor nicht möglich.

Nach dem Erdbeben der Stärke 9,0 und des Tsunamis 11. März waren die Kühlsysteme in Fukushima ausgefallen. Eine Atomkatastrophe wie das Reaktorunglück von Tschernobyl war die Folge. Große Mengen an radioaktiv verseuchtem Wasser traten aus und liefen teilweise in den Pazifik.

Der Atomkraftwerkbetreiber Tepco will in einem Zeitraum von drei Monaten durch das Schließen von Lecks das Austreten von Radioaktivität aus der verringern. In dem Zeitraum von neun Monaten soll das havarierte Kraftwerk unter Kontrolle gebracht sein.

(Redaktion)


 


 

Fukushima
Supergau
Atomkraftwerk
Japan
Reaktorgebäude
Kühlsysteme
Erdbeben
Tsunami
Tschernobyl
Tepco

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Fukushima" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: