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  • 24.03.2010, 12:00 Uhr
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  • München
Gaming-Branche

Medienminister Schneider bei Eröffnung der „MunichGaming 2010 „Gaming-Branche hat großes Wachstumspotential"

"Gemeinsame Verantwortung von Branche und Politik, Qualitätsdebatte zu führen und Potentiale für gute Spiele mit unseren eigenen kulturellen Inhalten zu entwickeln“

Bayerns Medienminister Siegfried Schneider hat bei der heutigen Eröffnung des Spiele-Kongresses „Munich Gaming 2010" in München auf die Wachstumsaussichten der Gamingbranche hingewiesen und zugleich an die gemeinsame Verantwortung von Politik, Herstellern, Nutzern, Eltern und Erziehern gegenüber den Risiken aus übermäßigem oder nicht altersgerechtem Spielekonsum erinnert.

Schneider: „Die Gamingbranche hat großes Wachstumspotential gerade auch durch den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Medien- und Gamesbranche. Neue Trends wie „Social gaming" als eine Art virtueller Gesellschaftsspiele, florierende Geschäftsfelder wie mobile Spiele auf Handys und Smartphones oder neue Käuferschichten wie weibliche Spielefans stehen für die vielversprechenden Aussichten der Branche in diesem Jahr. Es gilt, gemeinsam die Chancen zu nutzen und sich gleichzeitigt aktiv den Risiken aus falschem Spielekonsum zu stellen. Spielebranche und Politik stehen gemeinsam in der Verantwortung, eine Qualitätsdebatte zu führen und Potentiale für gute Spiele mit unseren eigenen kulturellen Inhalten zu entwickeln"

Der Minister wertete es als gutes Signal, dass die Branche die gemeinsame Verantwortung anerkennt und bereit ist, für umfassende Informationen zu sorgen. Schneider: „Wir sind uns einig: gewaltverherrlichende oder menschenverachtende Spiele sind unzulässig. Diese Grenze darf nicht überschritten werden." Im Übrigen aber seien Verbote allein nicht die richtige Lösung und in Zeiten des Worldwideweb kein taugliches Mittel, um Kinder und Jugendliche zu schützen.

Die Staatsregierung setzt nach den Worten Schneiders für die richtigen Rahmenbedingungen auf einen Dreiklang. Schneider: „Wir müssen erstens Grenzen setzen und Regeln aufstellen, die unsere Kinder und Jugendlichen effektiv schützen, wie zum Beispiel durch die geplante Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages. Zweitens müssen wir die Medienkompetenz unserer Kinder und Jugendlichen stärken, wie mit unserem Projekt Medienführerschein, der gerade in der Pilotphase an 30 Grundschulen in Bayern erprobt wird. Und drittens müssen wir einen Anreiz für inhaltlich hochwertige Computerspiele geben. Mit dem neuen Förderprogramm der Staatsregierung in Höhe von knapp 500.000 Euro pro Jahr setzen wir gezielt auf die inhaltliche Qualität von Computerspielen und fördern eine Spieleentwicklung, die kulturellen und pädagogischen Anforderungen genügt." Der High Tech- und Medienstandort Bayern biete beste Voraussetzungen, Entwicklung, und Produktion von erfolgreichen Spielen auf den Weg zu bringen, unterstrich den Minister.

(bayern.de)


 

 

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