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Ökoenergie-Stresstest

Gasmarkt steckt noch in den ökologischen Kinderschuhen

Ökoenergiekunden wollen vor allem eines: etwas bewirken. Es geht ihnen um einen Beitrag zur Energiewende und darum, Klima und Umwelt zu schonen. Aber nicht jeder grüne Tarif bewirkt gleich viel.

Unterschiede gibt es vor allem bei den angebotenen Öko- oder Biogastarifen und beim Beitrag zur weltweiten Energiewende.

Keine Energiewende ohne Ökogas

Während beim Strom 100 Prozent-Ökotarife weit verbreitet sind, steckt der Gasmarkt in den Kinderschuhen. Der vorliegende Ökoenergie-Stresstest zeigt: Nur zwei der unabhängigen Ökoenergieversorger bieten neben ihrem Ökostromtarif ein vergleichbares Schwesterprodukt im Gasbereich. Und das, obwohl 75 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten beim Heizen anfällt. Einzig Polarstern und Naturstrom haben aktuell sowohl beim Ökostrom als auch beim Ökogas 100 Prozenttarife. Alle anderen untersuchten Ökoenergieversorger sind beim Gas weniger grün als beim Strom. „Energiewende bedeutet einen Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Rohstoffen“, betont Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. „Uns ist es wichtig, nicht halbherzig anzupacken, sondern wirklich etwas zu verändern.“ Polarstern hat deshalb, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, einen neuen Ansatz entwickelt. Er ermöglicht dem Ökoenergieversorger erstmals 100 Prozent Biogas aus Reststoffen zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit liegt Polarstern bis zu mehr als 40 Prozent unter den Preisen vergleichbarer Tarife.

Sinnvolle Energiewende nur mit internationalen Anstrengungen

Obwohl der Energiemarkt stark vernetzt ist, wird der Ausbau erneuerbarer Energien immer noch stark national behandelt. Dabei steigt der CO2-Ausstoß jährlich, getrieben vom zunehmenden Energiehunger der Entwicklungs- und Schwellenländer. Experten ermahnen die Weltgemeinschaft immer lauter, dass die Energiewende eine Herausforderung ist, bei der die Industrieländer die ärmeren Nationen unterstützen müssen. Schließlich kennen Klima und Umwelt keine Grenzen.

Haushalte hierzulande haben jedoch kaum eine Möglichkeit, den sinnvollen weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Das unterstreicht der vorliegende Ökoenergie-Stresstest. Fast alle Anbieter investieren in den Ausbau innerhalb Deutschlands. Einen weltweiten Ansatz bei seinen Produkten verfolgt hingegen als erster und bisher einziger Ökoenergieversorger Polarstern: Für jeden Kunden in Deutschland hilft das Unternehmen einer Familie in einem Entwicklungsland, direkt auf alternative Energien umzusteigen. Konkret erhalten sie Unterstützung beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage. „Wir helfen Menschen beispielsweise in Kambodscha bei ihrem Weg in eine nachhaltige Energieversorgung“, erklärt Florian Henle. „Es ist ein kleiner Beitrag, der das Leben verändert – den Alltag der kambodschanischen Familien und unsere gemeinsame Zukunft.“

Quelle: Polarstern

(Redaktion)


 


 

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