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GBW AG

Ude warnt vor "verfrühter Entwarnung"

Zu den heutigen Presseberichten, wonach „eines der größten Wohnungsimperien in München nun doch nicht verkauft werden soll“, erklärt Oberbürgermeister Christian Ude nach Rückfrage beim Vorstand der betroffenen GBW AG, der rund 33.000 Wohnungen in Bayern, davon 10.000 in der Landeshauptstadt München, gehören: „Diese Entwarnung ist verfrüht."

Das Unternehmen habe lediglich seine eigene Geschäftspolitik erläutert, wonach keine Wohnungsverkäufe am Standort München beabsichtigt seien. Diese Geschäftspolitik sei ebenso wie die gesamte wohnungspolitische Aktivität der Landesbank-Tochter GBW AG nur zu begrüßen.

Ude weiter: "Die Sorgen der Mieterschaft bezogen sich aber niemals auf die Geschäftspolitik des Unternehmens, sondern auf die Frage, ob die Landesbank als 92-prozentige Haupt-Gesellschafterin durch europarechtliche Auflagen gezwungen werde, diesen Anteil ganz oder teilweise zu veräußern.

Diese Gefahr wurde keineswegs gebannt. Sie besteht uneingeschränkt weiter. Die Mieter könnten von ihren Sorgen und Nöten nur befreit werden, wenn der Freistaat als Mehrheitseigentümer der Landesbank einen Verkauf der Landesbank-Anteile an der GBW AG an Private ausschließen oder den Mietern den geforderten Mieterschutz mietvertraglich verschaffen würde. Davon kann aber leider immer noch nicht die Rede sein.“

(Redaktion)


 


 

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