Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
GDL-Streik

Notfallfahrpläne bei bayerischen Privatbahnen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bestreikt seit Donnerstagnacht erneut private Bahnunternehmen in Bayern.

Um die Auswirkungen der um 2.00 Uhr begonnenen Arbeitsniederlegungen abzufedern, setzen die Bayerische Regiobahn (BRB) und die Vogtlandbahn auf Ersatz- und Notfallfahrpläne. Um bei den verbleibenden Verbindungen die größtmögliche Platzkapazität zu bieten, nutzt die BRB doppelt so lange Züge, wie sie auf ihrer Homepage mitteilte. Die Berchtesgadener Landbahn verkehrte nach Unternehmensangaben dagegen planmäßig.

Die GDL fordert inhaltsgleiche Rahmentarifverträge für die Lokführer bei den Privatbahnen auf dem Niveau der Beschäftigten bei der Deutschen Bahn. Der 48-stündige Arbeitskampf soll bis Samstag um 2.00 Uhr dauern.

GDL-Chef Claus Weselsky hatte die neue Aktion damit begründet, dass die Arbeitgeber trotz der insgesamt 71-stündigen Arbeitskämpfe der Lokführer im März und April "nach wie vor jegliches Angebot zu inhaltsgleichen Rahmentarifverträgen für Lokomotivführer und deren Verknüpfung mit den jeweiligen Haustarifverträgen" verweigerten.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

GDL-Streik
Notfallfahrpläne
Privatbahnen
Arbeitsniederlegungen
Regiobahn
Rahmentarifverträge
Deutschen Bahn

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "GDL-Streik" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: