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Unternehmenseigenes TV

Ikea wird eigener Fernsehsender

Alle warteten auf das neue Apple TV-Gerät – hier erwiesen sich sämtliche Gerüchte als Fehlanzeige. Nun überraschte das schwedische Möbelhaus IKEA mit einem eigenen Fernsehgerät die Fachwelt. UPPLEVA heißt das Fernsehermodell, das in die eigenen Möbelstücke integriert sein soll und in vier verschiedenen Größen erhältlich sein wird.

Für Edgar K. Geffroy kommt diese Nachricht wenig überraschend. "Die aktuellen Trends mit dem Internet und dem anstehenden Apple Fernseher iTV hätten darauf hingedeutet", erklärt der Business-Pionier, der am 23. Juni in Frankfurt am Main den Preis zum "Business-Vordenker des Jahrzehnts" verliehen bekommt.

Mit der Einführung mobiler Endgeräte wie dem Smartphone und dem iPad wandelt sich das Internet in ein Evernet, vom dem die Menschen aus jederzeit und überall auf Informationen zugreifen können. "Das Internet macht den Kunden unabhängig, weil er nur jene Themen suchen kann, die ihn wirklich interessieren. Das Evernet hingegen bietet ihm erstmals noch mehr Selbstbestimmung, weil er nun auch entscheiden kann, wann und wo er auf die Information zugreift", so Geffroy.

Apple Fernseher iTV ist erst der Beginn einer neuen Ära

Mit Fernsehgeräten wie dem IKEA UPPLEVA oder dem baldigen Apple Fernseher iTV gewinnt die Selbstbestimmung eine weitere Dimension. Denn mit solchen Geräten können Kunden bald selbst entscheiden, welche Werbung sie konsumieren wollen. Begeisterte IKEA-Fans werden zum Beispiel IKEA-Werbung häufiger bewusst konsumieren wollen, als NICHT-IKEA-Kunden.

Firmen wie Apple und IKEA haben erkannt, dass es zukünftig darauf ankommt, für ihre Kunden zum eigenen Sender zu werden. "Firmen werden zum eigenen Sender, die eigene Videos und Content von geeigneten Partnern mit integrieren", erklärt Edgar K. Geffroy. Damit können Firmen zum eigenen Informationssender heranwachsen und eine Beziehung zum Kunden aufbauen.

Videos als Medium der Zukunft

Doch was für andere Firmen neue Vorteile bietet, kann Nachteile für andere Branchen, zum Beispiel für die Medienkonzerne. Edgar K. Geffroy: "Nichts bleibt mehr hinter den verschlossenen Türen von selbst ernannten Informationsmonopolisten oder Verwertungsgesellschaften." Firmen können so unabhängig von Tageszeitungen eine große Reichweite erzielen.

Videos werden somit zum Medium der Zukunft, immerhin klicken Nutzer sie im Internet siebenmal häufiger an als einen reinen Text. "Wir konnten bereits mit unserem Buch "Business Überflieger im Internet" zeigen, dass Firmen zum eigenen Sender aufsteigen müssen, um ihren Geschäftserfolg zu mulitplizieren. Im Internet gelingt das Firmen unter anderem, indem sie einen eigenen Youtube-Channel anbieten und Online-Pressemitteilungen im Netz veröffentlichen." Schon jetzt bietet das Internet Firmen die Chance, zum eigenen Fernsehsender im Internet aufzusteigen. Mit anderen Worten: Fernsehen im Internet, von Firmen für Kunden.

Quelle: Edgar K. Geffroy.

(Redaktion)


 


 

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