Sie sind hier: Startseite München Lokale Wirtschaft
Weitere Artikel
Kuka

Kuka rechnet 2010 mit leichter Geschäftserholung

Der krisengeschüttelte Augsburger Roboter- und Anlagenbauer Kuka rechnet für 2010 zwar mit einer leichten Geschäftserholung, stellt sich aber auf ein Übergangsjahr ein.

"Das laufende Geschäftsjahr 2010 stellt für Kuka ein Jahr der Transformation dar", heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht des SDAX-Konzerns. Da das gesamtwirtschaftliche Umfeld von einer geringen Prognosesicherheit geprägt sei, verzichteten die Augsburger auf einen konkreten Ausblick und blieben relativ vage.

Für das laufende Jahr rechnet Kuka mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Zu diesem sollen beide Geschäftsbereiche beitragen, also sowohl der Roboter- als auch der Anlagenbau. 2009 hatte Kuka - wie bereits Anfang Februar mitgeteilt - 902,1 Millionen Euro erlöst, vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise waren es 2008 noch 1,27 Milliarden Euro gewesen. Vor Steuern und Zinsen fiel ein Verlust von 52,9 Millionen Euro an, nachdem 2008 noch 52,0 Millionen Euro verdient worden waren. Die Augsburger wollen den eingeschlagenen Sparkurs fortsetzen. Bereits Ende 2008 hatte Kuka auf die Krise in der Autoindustrie, der wichtigsten Abnehmerbranche, reagiert und den Rotstift angesetzt. Im
April wurde der Sparkurs dann forciert. Insgesamt baute Kuka knapp 1000 Stellen ab und beschäftigte Ende 2009 noch rund 6250 Menschen. Für die Jahre nach 2010 ist Kuka zuversichtlicher. Wachstumstreiber sollen die anziehende Konjunktur, die Erschließung neuer Märkte sowie der Ausbau des Engagements in Asien und Amerika sein.

(ddp)


 


 

Kuka
Geschäftsbereiche
Sparkurs
Anlagenbau
Roboter
Konjunktur
Krise
Geschäftserholung
SDAX

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Kuka" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: