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Positive Bilanz nach einem Jahr

Telefonwerbung-Gesetz greift perfekt

Nach einem Jahr "Gesetz gegen die unlautere Telefonwerbung" fällt der Branchenverband Call Center Forum Deutschland e.V. eine positive Bilanz.

"Das Outbound-Volumen ist um 50 Prozent zurückgegangen. Die zahlreichen Beschwerden auf dem neuen zentralen Beschwerdeweg bei der Bundesnetzagentur zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger das Gesetz verstehen und ihre Möglichkeiten nutzen", sagt CCF-Präsident Manfred Stockmann.

Eine Stichprobenbefragung der gut 400 Verbandsmitglieder ergab,
dass Outbound-Telefonate dramatisch rückläufig sind - heute werden
nur noch halb soviele Verbraucher angerufen wie vor dem Gesetz.
Dagegen kommen vermehrt Anrufe aus dem europäischen Ausland. "Es ist
nun eine Harmonisierung des europäischen Rechts gefragt, um auch
diese große Zahl von unerlaubten Werbeanrufen drastisch zu
verringern", sagt Stockmann. "Wir stellen fest, dass die Sensibilität
der Verbraucher deutlich größer geworden ist. Die Menschen wissen,
was erlaubt ist und was nicht, und sie wenden sich bei unlauter
empfundenen Anrufen konsequent an die Bundesnetzagentur. Sie kennen
den neu geschaffenen Beschwerdeweg. Die Behörde muss diesen 57.000
Beschwerden nun nachgehen und wird sicherlich weitere Bußgelder
verhängen. Der Aufwand, Verstöße zu verfolgen, ist groß aber
unabwendbar - daran würde auch eine schärfere Gesetzgebung nichts
ändern", weist Stockmann Kritik der Verbraucherschützer zurück.

Als erfolgreich bewertet der Verband auch die Übertragungspflicht
der Rufnummer des Anrufers: "Alle seriösen Anbieter übertragen ihre
Rufnummer, so dass im Zweifelsfall eine Rückverfolgung möglich ist",
so CCF-Vizepräsident Manuel Schindler. "Es gibt allerdings
Unternehmen, die keine oder bewusst falsche Rufnummern übertragen, um Verbrauchern und Wettbewerbern zu schaden. Hier hilft auch das
penetrante Rufen nach einer schriftlichen Bestätigung von Verträgen
nicht weiter. Diese Unternehmen handeln bewusst kriminell, sie sitzen
im Ausland oder buchen mit gestohlenen Daten ab, ohne vorher
anzurufen. Gefragt ist eine bessere Verfolgung der Verstö

(Redaktion)


 


 

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