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Google Marktforschung

Müssen Nutzer bald Infos mit Infos bezahlen?

Das Internet ist kostenlos – diese Denke hält sich in den Köpfen der Benutzer hartnäckig. Wobei sich jeder fragen müsste, wie Online-Anbieter ihre Brötchen bezahlen. Internet-Gigant Google arbeitet schon länger an einem neuartigen Modell für ein "Bezahlsystem" für Inhalte im Netz, wie der Guardian berichtet.

Aber nach wie vor werde der Zugang zu Nachrichtenartikeln, Videos und anderen Inhalten bei der "Surveywall" nicht mit Geld bezahlt, sondern mit der Teilnahme an einer kurzen Marktforschungsumfrage. Hier setzten die User einen oder zwei Klicks und erlangen so Zugang zu den abgesperrten Bereichen. So wolle Google das Geschäft mit Marktforschung an sich reißen und den Anbietern von Inhalten eine Möglichkeit bieten, Geld zu verdienen, ohne unbeliebte Bezahlschranken hochzuziehen.

Google geht nach dem Prinzip von „Versuch und Niederlage“ vor

"Das Problem, dass die User nicht bereit sind für publizistische Inhalte zu bezahlen, wird so nicht gelöst. Nervende Umfragen frustrieren User nur, jemand der 20 Artikel am Tag liest, kommt dann nicht wieder. Zudem kann niemand die Menschen zwingen, ehrliche Angaben zu machen. Das Herausrechnen falscher Antworten ist aufwendig. Die Marktforschung wird schon jetzt betrieben, teilweise im grauschwarzen Bereich, da sehe ich keinen großen Pluspunkt. Google versucht vieles, stellt aber Projekte aber auch schnell wieder ein", sagt Jan Krone von der FH St. Pölten gegenüber pressetext.

Nicht überall geeignet

Wenn genügend Marktforschungs-Aufträge vorliegen, kann sich die Umfrageschranke auch für die Anbieter von Inhalten rentieren, wie der Guardian errechnet hat. Zumindest im Vergleich zu billigen Werbeeinschaltungen. Gleichzeitig ist die Bereitschaft der User, persönliche Informationen preiszugeben höher, als jene Eintritt zu bezahlen, wie Facebook mit seinem Geschäftsmodell eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Allerdings ist die Surveywall nicht für jedes Angebot geeignet. 

Nachrichtenportale würden ihre Nutzer verschrecken, wenn sie am laufenden Band Fragen beantworten müssten und auch der Anschein der Unabhängigkeit würde leiden. Einzelne Artikel, Videos oder andere spezielle Inhalte könnten aber von Googles System verwaltet werden.

Quelle und weitere Informationen: Pressetext.com

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von MarktforschungPortal
17.12.12 19:30 Uhr
http://marktforschung-portal.de

Also das ist mir neu, wie krass ist das denn

 

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