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Ex-BayernLB-Vorstände

Gericht räumt Klagen gegen Schmidt und Gribkowsky Chancen ein

Wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) könnten vermutlich der damalige Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt und Ex-Risikovorstand Gerhard Gribkowsky haftbar gemacht werden.

Das betonte die Vorsitzende Richterin Isabel Liesegang am Dienstag. Damit räumt Landgericht München der Millionenforderung der BayernLB gegen ihren gesamten früheren Vorstand teilweise Chancen ein.  Die 20. Zivilkammer schlug einen Vergleich vor, wonach die beiden Ex-Manager zusammen 25 Millionen Euro Schadenersatz leisten sollen.

Die Bayerische Landesbank will von insgesamt acht früheren Vorständen 200 Millionen Euro eintreiben. Das Geldinstitut wirft seiner einstigen Führungsriege vor, beim Erwerb der HGAA im Jahr 2007 Pflichtverletzungen begangen und die Bank zu einem überteuerten Preis gekauft zu haben. Nach Einschätzung der Kammer hätten sich aber allenfalls Schmidt und Gribkowsky, die federführend über den HGAA-Deal verhandelt hatten, leicht fahrlässig verhalten.

Durch den Kauf der HGAA hatte Deutschlands zweitgrößte Landesbank 3,7 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Das Gericht vertagte sich auf den 23. Oktober.

(dapd-bay)


 


 

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