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Gründerrückgang

7,6 Prozent weniger Start-ups in Deutschland

In Deutschland wagen immer weniger Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit, wie aus einer heute, Freitag, veröffentlichten Analyse des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Demnach reduzierte sich die Zahl der Neugründungen im ersten Quartal 2013 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,6 Prozent. Es wurden auch weniger Betriebe abgemeldet.

195.000 Betriebe geschlossen

Ein Blick in die neuen Zahlen zeigt die Entwicklung: Unter dem Strich konnten die Statistiker nur 35.000 neue größere Betriebe feststellen. Die Zahl der neu angemeldeten Kleinfirmen hat sich um 8,8 Prozent auf 60.000 verringert. Immerhin leicht um 2,1 Prozent zulegen konnte die Zahl der neuen Nebenerwerbsbetriebe. Gewerbeabmeldungen bei Gewerbeämtern haben in den ersten drei Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 Prozent abgenommen. 195.000 Betriebe haben schließen müssen, sind fortgezogen oder wurden umgewandelt.

Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes decken sich mit den Beobachtungen des Instituts für Mittelstandsforschung. Dieses zählten Anfang April im vergangenen Jahr nur noch 346.400 gewerbliche Existenzgründungen. Im Vergleich zu 2011 sind das fast 14 Prozent weniger, die zugleich den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung markieren. Der Abwärtstrend hat sich in der zweiten Jahreshälfte noch weiter beschleunigt. Unter dem Strich wurden 2012 rund 24.100 Jungfirmen mehr aufgelöst als neu dazu kamen.

Quelle: Pressetext.com

(Redaktion)


 


 

Vergleich
Statistischen Bundesamtes
Existenzgründungen
Vorjahresperiode

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