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Minus von 57 Millionen Euro

Gruner + Jahr kann sich dem Einbruch der Werbekonjunktur nicht entziehen

Europas größter Zeitschriftenverlag hat die anhaltende Werbekrise in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres hart getroffen. Der Konzern muss erstmals in einer Halbjahresbilanz nach Abschreibungen rote Zahlen hinnehmen und verzeichnet ein Minus von 57 Millionen Euro. Schon bald dürften einige Zeitschriften eingestellt oder verkauft werden. Verantwortlich sei vor allem das schwache Anzeigengeschäft.

Der Mutterkonzern Bertelsmann will in diesem Jahr mehr als 900 Millionen Euro einsparen, wie viel davon auf Gruner + Jahr entfallen soll, ist noch nicht klar. Die Verlagstochter konnte durch Sparmaßnahmen seine Kostenbasis im ersten Halbjahr bereits um 80 Millionen Euro senken. Der Konzern sei jedoch weiterhin entschlossen, Kosten zu senken und das Kerngeschäft um- und auszubauen, insbesondere in der Online-Vermarktung.

Der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende Bernd Buchholz rechnet nicht mit mit einer Erholung der Medien- und Anzeigenkrise.

(Redaktion)


 


 

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