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Hacker-Attacke auf Sony

Unternehmen müssen Lehre aus Sony-Datenpanne ziehen

Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin Beate Merk (CSU) fordert angesichts der Datenpanne bei Sony Unternehmen dringend auf, die Sicherheitssysteme für ihre Kundendaten zu überprüfen.

"Der Fall Sony sollte jedem verantwortungsvollen Unternehmen vor Augen führen, welche Folgen Sicherheitslücken haben können", sagte Beate Merk am Donnerstag in München.

Bei einem Hackerangriff auf das Online-Netzwerk Playstation von Sony waren in der vergangenen Woche neben vielen Kundendaten wie Namen, Anschriften, Passwörtern womöglich auch die Kreditkartendaten der Nutzer gestohlen worden. Weltweit 77 Millionen Kundenkonten waren nach Angaben von Sony davon betroffen.

Merk zeigte sich schockiert über das Ausmaß des Datendiebstahls. "Dass Kundendaten in diesem Ausmaß von Unbefugten ausgespäht werden können, darf nicht passieren." Nutzern des Sony Online-Netzwerks rät Merk, in der nächsten Zeit die Abrechnungen ihrer Bank oder ihres Kreditkartenunternehmens aufmerksam zu prüfen. "Dieses Beispiel macht aber auch deutlich, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher zurückhaltend mit ihren Daten umgehen sollen", sagte die Ministerin.

Gemeinsam mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und EU-Kommissarin Viviane Reding will Merk am Dienstag (3. Mai) in Brüssel über die Modernisierung des europäischen Datenschutzrechts diskutieren.

(dapd-bay)


 


 

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