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Halbjahreszeugnisse

Wenn das Halbjahreszeugnis den familiären Frieden gefährdet

Am morgigen Freitag ist es wieder soweit: Die Halbjahreszeugnisse werden ausgegeben. Nicht für jeden ein Grund zur Freude. "Das Halbjahreszeugnis ist kein Damoklesschwert, sondern eine wichtige Standortbestimmung für Kinder und Eltern", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer. Sie riet Eltern und Jugendlichen, sich vor allem auf den "Blick nach vorne" zu konzentrieren.

Haderthauer weiter: "Das Halbjahreszeugnis ist ein Zwischenstand, der als Wegweiser immer auch Perspektiven für den weiteren Bildungsweg aufzeigt - nicht mehr und nicht weniger." Der familiäre Zusammenhalt dürfe keinesfalls durch ein Zeugnis oder einzelne Schulnoten ins Wanken geraten. Die Ministerin: "Egal wie das Zeugnis ausfällt, Kinder brauchen Eltern, die ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie unabhängig von der schulischen Leistung zu ihnen stehen."

Es gibt eine Menge an kompetenter Unterstützung

Eltern und Jugendlichen, die sich nicht sicher sind, wie sie mit dem Zwischenzeugnis umgehen sollen oder bei denen das Zeugnis in der Vergangenheit schon häufiger zu Spannungen geführt hat, riet die Ministerin, sich Unterstützung zu holen. Haderthauer: "Kompetente Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen in Anspruch zu nehmen ist kein Makel, sondern Ausdruck von Souveränität und Kompetenz . Elternverantwortung bedeutet auch, rechtzeitig zu erkennen, wann professionelles Coaching sinnvoll ist. Viele Konflikte in Familien sind so vermeidbar."

Unterstützung bietet beispielsweise die - von Bayern mitfinanzierte - Virtuelle Beratungsstelle der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Unter www.bke-beratung.de stehen erfahrene Fachkräfte im Rahmen von Gruppenchats oder Sprechstunden zur Verfügung. 

Wichtige Adressen von Jugendämtern und telefonischen Hotlines

Hilfe und Unterstützung leisten auch die 96 bayerischen Jugendämter, die rund 180 Erziehungsberatungsstellen der bayerischen Kommunen und Sorgenhotlines wie die "Nummer gegen Kummer" des Deutschen Kinderschutzbundes unter freecall 0800-1110333 (für Jugendliche) oder 0800-1110550 (für Eltern). Darüber hinaus steht Schülern und Eltern das Angebot der staatlichen Schulberatung zur Verfügung (www.schulberatung.bayern.de).

(Redaktion)


 


 

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