10.11.2011  08:48 Uhr
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„Arbeitsplatz“
Wo Kinder ihre Hausaufgaben machen

München. Die eigenen Kinder sind selten besser als man selber es mal war und genauso wie man selbst früher alle Möglichkeiten in Betracht gezogen hat, die einen zumindest kurzweilig von der lästigen Hausaufgabenpflicht befreiten, tut es später auch der Nachwuchs.

Da nützt es auch wenig, dass man selber inzwischen schlauer geworden ist und weiß, wie wichtig die Hausaufgaben sind, man muss es auch den Kindern vermitteln und ihnen den Rahmen bieten, in welchem das Arbeiten möglichst leicht fällt.

Jedem Kind fällt wohl, wenn es von der Schule nach Hause kommt, ein großer Haufen besserer Dinge ein, als ausgerechnet jetzt Hausaufgaben zu machen. Und dass sich das über den Nachmittag nicht ändern wird, ist ebenfalls jedem Elternteil klar. Sind die Hausaufgaben und das Arbeitsumfeld für das Kind jedoch gut organisiert, geht die lästige Pflicht meist gleich viel schneller von der Hand, wird zuverlässiger erledigt und lässt mehr Raum für andere Tätigkeiten.

Der Arbeitsplatz

Essentiell für die erfolgreiche und zeitnahe Bewältigung angesammelter Aufgaben ist ein gut ausgestatteter und bequemer Arbeitsplatz, das ist bei den Kleinen nicht anders als bei den Großen. Damit Kinder sich gut konzentrieren können, sollten sie ihre Hausaufgaben nicht auf dem Sofa liegend oder gar vor dem Fernseher machen, sondern an einem dafür ausgewählten Platz, der den Stempel „Arbeitsplatz“ trägt. Am besten ist meistens ein eigener Schreibtisch, ist das aus irgendeinem Grund nicht möglich kann jedoch auch der Esstisch diese Aufgabe übernehmen, solange er zwei Bedingungen erfüllt. So sollte der bestimmte Platz am Tisch möglichst nur der Erledigung von Hausaufgaben dienen sowie alle Materialien, wie beispielsweise Zirkel, Lineal, Papier, in direkter Reichweite vorrätig halten.
Wenn der auserwählte Platz vom Gehirn nämlich klar mit der Pflichterledigung verknüpft wird, fällt es leichter von dem Freizeitmodus in den Konzentrationsmodus umzuschalten. Und damit man, einmal ans Werk gegangen, nicht wieder zu schnell aus der Materie gerät, sollten die benötigten Utensilien unmittelbar vorrätig sein. Zudem sollte der Schreibtisch grundsätzlich so gut aufgeräumt sein, dass genügend Platz vorhanden und Benötigtes schnell zu finden ist.

Kleinigkeiten zum Wohlfühlen

Auch wenn der Arbeitsplatz in erster Linie die Konzentration und das fleißige Arbeiten fördern soll, sollte man und insbesondere Kind sich dort natürlich wohlfühlen. Denn mindestens genauso wichtig, wie eine klare Strukturierung und eine ordentliche Tischplatte ist, dass man sich grundsätzlich gerne dort aufhält. Manchmal können bereits schöne Ordner Motive oder vom Kind selbstausgesuchte Stifte diesbezüglich eine Menge bewirken.

Ungestörte Zeit

Die Arbeitszeit, in der das Kind Hausaufgaben erledigen kann, sollte zum einen ausreichend und zum anderen verlässlich geregelt sein. Für den Alltag bedeutet das, dass man am besten einen festen bleibenden Zeitpunkt findet, der von Sportveranstaltungen und Co grundsätzlich unverschont ist und in dem zusätzlich telefonisch und unmittelbar anklopfende Freunde fürs erste vertröstet werden.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • „Arbeitsplatz“
  • Kinder
  • Hausaufgaben
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  • Stifte
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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © S. Hofschlaeger / pixelio.de


 


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