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Haushaltsgerätehersteller Bosch Siemens - weniger Umsatz

Der Haushaltsgerätehersteller Bosch Siemens hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt und verdient. Wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte, sanken die Erlöse in 2008 gegenüber 2007 leicht von 8,8 Milliarden auf 8,76 Milliarden Euro.

Der Konzernüberschuss sank im selben Zeitraum von 404 Millionen auf 305 Millionen Euro.

Angesichts der weltweiten Wirtschaftsentwicklung zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung, Kurt-Ludwig Gutberlet, durchaus zufrieden mit dem Ergebnis. Für das laufende Jahr rechnet das Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Bosch mit einem weiteren Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich.

In Deutschland, das rund ein Fünftel zum Konzernumsatz beiträgt, seien die Erlöse 2008 um rund drei Prozent auf knapp 1,77 Milliarden Euro gestiegen. In Osteuropa habe der Umsatz um 15 Prozent und in Asien um 10 Prozent zugelegt. In Westeuropa einschließlich der Türkei setzte der Haushaltsgerätehersteller den Angaben zufolge dagegen erstmals seit sieben Jahren weniger um. Grund sei vor allem der Einbruch der von der Immobilienkrise besonders hart getroffenen
Märkte in Spanien und Großbritannien. Hier sanken die Erlöse um fünf Prozent auf 4,31 Milliarden Euro. Einbußen verzeichnete der Konzern auch in Nordamerika.

Für 2009 erwarte Siemens Bosch aufgrund des schwachen wirtschaftlichen Umfelds eine weiterhin angespannte Situation in zahlreichen ausländischen Märkten mit zum Teil zweistelligen Erlösrückgängen. Hinzu kämen drastische Währungsabwertungen in wichtigen Absatzmärkten wie Russland, Skandinavien oder Großbritannien.

Bosch Siemens beschäftigt weltweit rund 40 000 Mitarbeiter.

(Redaktion)


 


 

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