03.02.2010  16:19 Uhr

Eheschließungen
Heiraten in Bayern weiterhin im Trend

München. Im ersten Halbjahr 2009 gaben sich fast 23 000 Paare in bayerischen Standesämtern das Ja-Wort. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das über zwei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008.

In den Folgemonaten Juli bis September 2009 setzte sich der Trend zunehmender Heiratszahlen gemäßigt fort. Den vorläufigen Tagesrekord im Jahr 2009 meldeten die bayerischen Standesämter mit 1 856 Trauungen am „magischen“ Datum 9.9.09. Im Vergleich der Regierungsbezirke verlief die Entwicklung der Zahl der Eheschließungen recht unterschiedlich.
Im ersten Halbjahr 2009 wurden 22 925 Ehen vor bayerischen Standesämtern geschlossen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren das über zwei Prozent mehr (+ 470) als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres 2008. Auch im dritten Quartal 2009 hat sich der Trend zunehmender Heiratszahlen fortgesetzt. Von Anfang Juli bis Ende September 2009 haben 21 414 Paare geheiratet, 0,2 Prozent mehr als im dritten Quartal 2008 (21 374 Eheschließungen).

In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 erfolgten die meisten Trauungen nicht im „Wonnemonat“ Mai (6 741) sondern mit 7 559 im September. Der Grund dafür war das bei vielen Paaren offenbar sehr beliebte „magische“ Datum 9.9.09. Mit 1 856 standesamtlichen
Eheschließungen gab es an diesem Tag – einem Mittwoch - den bislang höchsten Tageswert des Jahres 2009. Allerdings wurden an vergleichbaren Tagen der Vorjahre wesentlich höhere Zahlen registriert. So haben am 8.8.08 (Freitag) in Bayern 3 855 und am 7.7.07 (Samstag) 3281 Paare geheiratet.

Zunehmende Heiratszahlen für die ersten drei Quartale 2009 wurden jedoch nicht in allen Regierungsbezirken Bayerns registriert. So gab es in der Oberpfalz (+ 3,1 Prozent) und in Oberbayern (+ 2,3 Prozent) deutlich mehr Trauungen als im Vergleichszeitraum 2008. Ein geringerer Anstieg der Eheschließungszahlen wurden von Schwaben (+ 1,2 Prozent) und
von Oberfranken (+ 1,1 Prozent) gemeldet. In den übrigen Regierungsbezirken war die Zahl der Eheschließungen geringer als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Der größte Rückgang wurde in Niederbayern (- 1,1 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Unterfranken (- 0,3
Prozent) und Mittelfranken (- 0,2 Prozent).


 

(Bay. Landesamt Statistik & Datenverarbeitung)

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Bild Nr. 1 © pixelio.de/S.Hainz



 


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